Fast 70 Prozent des weltweiten Auftragsfertigungsmarkts für Chips — in einer Branche, in der Konkurrenten wie Samsung und SMIC zusammen nicht einmal halb so viel erreichen. Neue Daten des Marktforschungsunternehmens TrendForce bestätigen: TSMCs Dominanz im globalen Halbleitermarkt hat 2025 ein neues Ausmaß erreicht.

Wachstum auf breiter Front

Mit einem Jahresumsatz von 122,54 Milliarden US-Dollar legte TSMC 2025 um 36,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu — und steigerte seinen Marktanteil von 64,4 auf 69,9 Prozent. Samsung kam als nächster Wettbewerber auf gerade einmal 7,2 Prozent, mit rückläufigen Erlösen von 12,63 Milliarden Dollar. Chinas SMIC folgte auf Rang drei mit 9,33 Milliarden Dollar.

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Der Abstand zur Konkurrenz wächst also nicht nur — er beschleunigt sich. Treiber ist vor allem die Nachfrage nach Hochleistungschips für KI-Anwendungen, die mittlerweile 58 Prozent der TSMC-Erlöse ausmacht. Die Bruttomarge erreichte 2025 einen Rekordwert von 62,3 Prozent, der Nettogewinn lag bei 55,22 Milliarden Dollar.

Rekordumsatz im Februar — trotz saisonalem Rückgang

Auch der Jahresstart 2026 verlief stark. Im Februar erzielte TSMC Erlöse von umgerechnet rund 9,98 Milliarden US-Dollar — der höchste Februar-Wert der Unternehmensgeschichte, getragen von robuster Nachfrage nach Chips im 3-Nanometer-Verfahren. Gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht das einem Plus von 22,2 Prozent.

Der sequenzielle Rückgang von 20,8 Prozent gegenüber Januar beunruhigte Analysten nicht. BofA-Securities-Analyst Haas Liu verwies darauf, dass der Rückgang dem typischen saisonalen Muster der vergangenen zehn Jahre entspricht — bedingt durch weniger Arbeitstage rund um das Neujahrsfest. Liu erwartet für das erste Quartal 2026 insgesamt ein überdurchschnittliches Wachstum, gestützt durch anhaltend starke KI-Nachfrage.

Geopolitik trübt das Bild

Das fundamentale Bild ist stark — doch geopolitische Risiken haben die Aktie zuletzt belastet. Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran schürt Sorgen über mögliche Störungen im Rechenzentrum-Betrieb im Nahen Osten und in der globalen Chip-Lieferkette. Vom Jahreshoch Ende Februar hat die Aktie knapp elf Prozent eingebüßt.

Hinzu kommt ein regulatorisches Risiko: Mögliche taiwanesische Exportbeschränkungen könnten den Einsatz modernster Fertigungsknoten im Ausland begrenzen — und damit den Hochlauf der zweiten Arizona-Fabrik bremsen, deren 3-Nanometer-Produktion nun für 2027 statt 2028 geplant ist.

Analysten bleiben optimistisch

Das Analystenbild ist eindeutig: 18 Kaufempfehlungen, keine Verkaufsempfehlung. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 429,49 Dollar, das höchste bei 520 Dollar. Trotz des jüngsten Rücksetzers notiert die Aktie seit Jahresbeginn rund acht Prozent im Plus — und damit deutlich über dem 200-Tage-Durchschnitt.

Am 16. April 2026 legt TSMC seine nächsten Quartalszahlen vor. Dann wird sich zeigen, ob die von BofA erwartete Beschleunigung im März tatsächlich eingetreten ist — und ob TSMCs eigene Prognose eines jährlichen Umsatzwachstums von 25 Prozent bis 2029 weiter Bestand hat.

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