TSMC Aktie: Solide Investitionsergebnisse!
Der Kampf um die technologische Vorherrschaft in der Chip-Branche verlagert sich vom Reinraum direkt in den Gerichtssaal. Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC) geht juristisch mit voller Härte gegen einen ehemaligen Top-Manager vor, der nun für den Erzrivalen Intel arbeitet. Während die Anwälte wegen angeblichen Geheimnisverrats streiten, sickern Gerüchte über eine gigantische Investition durch. Holt der Chip-Auftragsfertiger jetzt zum entscheidenden Schlag gegen die US-Konkurrenz aus?
Harter Schlag gegen Intel
Die Vorwürfe wiegen schwer: TSMC hat Wei-Jen Lo, einen ehemaligen Senior Vice President, verklagt. Der Vorwurf lautet auf Diebstahl kritischer Betriebsgeheimnisse. Lo soll sensible Forschungsdaten zu den hochmodernen 2nm-, 3nm- und 5nm-Verfahren illegal zu seinem neuen Arbeitgeber Intel transferiert haben.
Für Anleger ist dies ein klares Signal: Der Wettbewerb um die nächste Chip-Generation, die sogenannte "Angstrom-Ära", wird mit allen Mitteln geführt. Intel versucht mit seiner "18A"-Technologie, TSMC anzugreifen, und Personalwechsel auf dieser Ebene sind ein potenzielles Sicherheitsrisiko für die Technologieführerschaft der Taiwanesen. Berichten zufolge haben Staatsanwälte bereits Geräte beschlagnahmt, während Intel die Vorwürfe als haltlos zurückweist.
28-Milliarden-Dollar-Hammer?
Doch TSMC verteidigt sich nicht nur juristisch, sondern plant offenbar auch die Flucht nach vorn. Parallel zum Rechtsstreit sorgen Berichte der Liberty Times für Aufsehen, wonach das Unternehmen den Bau von drei neuen Fabriken für die 2nm-Fertigung in Südtaiwan plant. Das geschätzte Investitionsvolumen ist gigantisch: Rund 900 Milliarden NT-Dollar (ca. 28 Milliarden US-Dollar) könnten fließen.
Sollte sich dieses unbestätigte Gerücht bewahrheiten, würde TSMC seine Kapazitäten massiv ausweiten und seinen "Burggraben" im KI-Zeitalter weiter vertiefen. Investoren warten nun gespannt auf eine offizielle Bestätigung, da eine solche Kapazitätserweiterung die Marktposition auf Jahre zementieren würde.
Dominanz dank KI-Boom
Finanziell agiert der Konzern aus einer Position der absoluten Stärke. Die jüngsten Quartalszahlen übertrafen dank der unersättlichen Nachfrage nach KI-Beschleunigern die Erwartungen deutlich. Der Markt interpretiert die Klage gegen den Ex-Manager daher weniger als Zeichen von Schwäche, sondern als aggressive Maßnahme zum Schutz des geistigen Eigentums.
Auch der Aktienkurs spiegelt dieses Vertrauen wider. Zwar gab das Papier am Freitag leicht nach und schloss bei 250,50 Euro, doch der langfristige Trend ist intakt: Seit Jahresanfang steht ein sattes Plus von über 27 Prozent zu Buche. Anleger sollten in den kommenden Wochen genau beobachten, ob die Milliarden-Investition bestätigt wird und wie sich der Umsatz im November entwickelt – der nächste Stichtag ist der 10. Dezember.
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