Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) startet mit einer wichtigen Entscheidung aus den USA ins neue Jahr. Das US-Handelsministerium hat dem Chipriesen am Freitag eine einjährige Exportlizenz erteilt. Damit darf TSMC weiterhin amerikanische Halbleiterausrüstung an sein Werk in Nanjing, China, liefern – und das ohne aufwendige Einzelgenehmigungen. Die regulatorische Unsicherheit ist vorerst vom Tisch.

Die Lizenz im Detail

Die neue Genehmigung ersetzt den sogenannten "Validated End User"-Status, der am 31. Dezember 2025 auslief. TSMC erhält damit die gleiche Behandlung wie die südkoreanischen Wettbewerber Samsung Electronics und SK Hynix, die bereits ähnliche Lizenzen besitzen.

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Das betroffene Werk Fab 16 in Nanjing produziert ältere Chip-Generationen auf Basis von 16- und 28-Nanometer-Technologie. Diese Fertigungsknoten gehören nicht zu TSMCs Spitzentechnologie, tragen aber rund 2,4 Prozent zum Konzernumsatz bei. Die Genehmigung verhindert Produktionsunterbrechungen und sichert die Stabilität in einem geopolitisch angespannten Umfeld.

Massenproduktion von 2nm-Chips angelaufen

Parallel zur Lizenz-Nachricht bestätigte TSMC offiziell den Start der Volumenproduktion seiner 2-Nanometer-Chips im vierten Quartal 2025. Die Fertigung läuft im Werk Fab 22 in Kaohsiung. Laut unternehmensinternen Prognosen könnte der 2nm-Prozess bereits im dritten Quartal 2026 mehr Umsatz generieren als die 3nm- und 5nm-Nodes.

Die 2nm-Technologie basiert auf Nanosheet-Transistoren der ersten Generation und verspricht deutliche Effizienzgewinne – besonders relevant für KI-Anwendungen und mobile Endgeräte. Großkunden wie Nvidia und Apple dürften zu den ersten Abnehmern zählen.

Ausblick

Am 15. Januar 2026 folgt die nächste Bewährungsprobe: TSMCs Ergebnispräsentation mit Ausblick auf Investitionspläne und die Hochlaufkurve der 2nm-Produktion. Nach der Lizenz-Entscheidung und dem erfolgreichen Produktionsstart verfügt das Unternehmen über stabilen Rückenwind im boomenden KI-Chip-Segment.

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