Jahrelang galt der Premium-Smartphone-Markt als wichtigster Treiber für die modernsten Chips der Welt. Nun markiert das Jahr 2026 eine historische Wende bei Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC). Getrieben vom unstillbaren Hunger nach KI-Rechenzentren hat Nvidia offiziell Apple als größten Kunden abgelöst. Gleichzeitig sichern sich die Tech-Giganten bereits jetzt die Produktionskapazitäten der Zukunft.

Die Nachfrage nach der nächsten Generation von Nanosheet-Transistoren übertrifft alle Erwartungen. Bis einschließlich 2028 ist die fortschrittlichste 2-Nanometer-Produktion von TSMC faktisch ausverkauft. Die Fertigung, die derzeit primär in der Fab 22 in Kaohsiung anläuft, erreicht Berichten zufolge bereits eine Ausbeute von rund 60 Prozent. Neben Nvidia und Apple haben sich auch AMD und Qualcomm nahezu das gesamte anfängliche Produktionsvolumen gesichert. Selbst Tesla und Meta drängen auf die begehrten Plätze.

Diese extreme Verknappung verleiht dem Auftragsfertiger eine enorme Preismacht. Angesichts der gewaltigen Nachfrage nach KI-Infrastruktur setzte das Unternehmen bereits Preiserhöhungen für seine 4- und 5-Nanometer-Prozesse durch. TSMC positioniert sich damit immer deutlicher als der entscheidende Flaschenhals in der globalen KI-Lieferkette.

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Solide Zahlen trotz Marktturbulenzen

Trotz dieser hervorragenden fundamentalen Aussichten reagierte die Aktie am Dienstag schwächer. Belastet von geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und einem schwächelnden Gesamtmarkt gab das Papier leicht nach. Aktuell notiert der Titel bei 277,50 Euro und liegt damit rund 15 Prozent unter seinem Ende Februar erreichten 52-Wochen-Hoch. Auf Sicht von zwölf Monaten steht für Anleger dennoch ein sattes Plus von gut 80 Prozent zu Buche.

Operativ glänzt der Konzern weiterhin mit einer Nettomarge von über 45 Prozent und einem Gewinn je Aktie von 3,11 US-Dollar im jüngsten Quartal. Auch das Management zeigt Vertrauen in die eigene Strategie: Vizepräsident Bor-Zen Tien stockte seine direkten Anteile kürzlich durch den Kauf von 1.000 Aktien um mehr als 12 Prozent auf.

Milliarden für den Ausbau

Um den Kapazitätsengpässen entgegenzuwirken, treibt der Konzern seine Expansion massiv voran. Derzeit entstehen drei neue Anlagen, die exklusiv für die 2-Nanometer-Fertigung vorgesehen sind. Parallel rüstet TSMC seinen Standort in Arizona auf, der künftig knapp ein Drittel dieser Next-Gen-Produktion stemmen soll.

Der nächste technologische Meilenstein steht bereits fest: In der zweiten Hälfte des kommenden Jahres startet die Massenproduktion der verbesserten "N2P"-Version. Analysten honorieren diese langfristige Umsatzperspektive durch den Hochlauf der 2-Nanometer-Technologie und rufen derzeit Kursziele zwischen 390 und 450 US-Dollar auf.

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