TotalEnergies Aktie: Produktion unter Druck
Der Nahe Osten macht TotalEnergies zu schaffen. Drohnenangriffe auf Katar, ein kompletter Produktionsstopp in den Vereinigten Arabischen Emiraten — der französische Energiekonzern kämpft mit einem Förderrückgang von 15 Prozent und hat für bestimmte LNG-Lieferverträge höhere Gewalt angemeldet.
Das Ausmaß ist spürbar: Das Management schätzt, dass die Ausfälle im Nahen Osten rund zehn Prozent des gesamten Upstream-Cashflows betreffen. Europäische und asiatische LNG-Importeure sind direkt betroffen. Etwas Entlastung kommt vom Rohölmarkt — ein Anstieg der Weltmarktpreise um acht Dollar pro Barrel federt die Einbußen auf Ertragsseite zumindest teilweise ab.
Neue Kapazitäten in Libyen und Brasilien
Während der Nahe Osten belastet, baut TotalEnergies anderswo aus. In Libyen nahm das Unternehmen das Onshore-Feld Mabruk wieder in Betrieb — das seit 2015 stillstand. Die neue Verarbeitungseinheit, rund 130 Kilometer südlich von Sirte gelegen, schafft 25.000 Barrel pro Tag. TotalEnergies hält einen Anteil von 37,5 Prozent. In Brasilien erweitert das Projekt Lapa South-West das Portfolio um emissionsärmere Offshore-Kapazitäten.
Die geografische Streuung zeigt Wirkung: Trotz der Nahost-Ausfälle bleibt das Gesamtportfolio operativ handlungsfähig.
Preisdeckel an französischen Tankstellen
Seit heute gilt an den rund 3.300 TotalEnergies-Tankstellen in Frankreich ein Preisdeckel: Benzin kostet maximal 1,99 Euro pro Liter, Diesel 2,09 Euro. Die Maßnahme ist vorerst bis Anfang April befristet und soll Verbraucher vor den direkten Folgen der gestiegenen Rohölpreise schützen.
Die Aktie markierte gestern mit 70,36 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch — ein Plus von rund 25 Prozent seit Jahresbeginn. Ob das aktuelle Niveau haltbar ist, hängt maßgeblich davon ab, wie schnell sich die Lage im Nahen Osten stabilisiert und ob die neuen Kapazitäten in Libyen und Brasilien den Förderausfall strukturell kompensieren können.
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