TKMS Aktie: Milliarden-Deal voraus
Ein Wochenende der Superlative könnte für Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) eine fundamentale Neubewertung einleiten. Während Bundeskanzler Friedrich Merz in Indien einen historischen Rüstungsauftrag finalisieren will, treibt der Konzern zeitgleich die Konsolidierung im eigenen Land voran. Die Gemengelage aus politischer Unterstützung und aggressiver Expansion wirft die Frage auf: Zündet die Aktie jetzt die nächste Stufe?
Hier sind die Fakten der aktuellen Entwicklung:
* Indien-Deal: Entscheidung über ein Auftragsvolumen von rund 8 Milliarden US-Dollar steht unmittelbar bevor.
* Expansion: Übernahmeangebot für German Naval Yards Kiel (GNYK) bestätigt.
* Kursziel: Analysten sehen Potenzial bis 102 Euro.
Das 8-Milliarden-Paket
Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht der Staatsbesuch von Kanzler Merz in Indien. Die Verhandlungen über das „Project 75(I)“ befinden sich in der entscheidenden Phase. Konkret geht es um die Lieferung von sechs U-Booten der Klasse 214, ausgestattet mit modernem außenluftunabhängigem Antrieb (AIP). Marktquellen beziffern das Volumen auf etwa 7,7 Milliarden Euro. Sollte es zur Unterzeichnung eines Regierungsabkommens kommen, wäre dies einer der größten Einzelaufträge der Firmengeschichte und würde die Umsätze auf Jahre sichern.
Strategische Weichenstellung in Kiel
Parallel zur diplomatischen Offensive in Asien stärkt TKMS seine Basis in der Heimat. Das bestätigte, nicht bindende Übernahmeangebot für den Nachbarn German Naval Yards Kiel (GNYK) erscheint als logischer Schachzug. Analysten werten diesen Schritt positiv, da TKMS dringend Kapazitäten benötigt, um potenzielle Großaufträge aus Indien oder Norwegen abzuarbeiten.
Der Markt honoriert diese Doppelmeldung bereits deutlich. Die Aktie konnte sich aus ihrem jüngsten Tal befreien und verzeichnete auf Wochensicht ein Plus von 19,74 Prozent. Mit einem Schlusskurs von 83,10 Euro am Freitag nähert sich der Titel wieder dem 52-Wochen-Hoch von 91,10 Euro an. Der Abstand beträgt nur noch rund 8,8 Prozent.
Analysten sehen weiteres Potenzial
Die Investmentbank mwb research reagierte prompt auf die Nachrichtenlage und bestätigte ihre Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 102,00 Euro. Die Experten argumentieren, dass die aktuellen Prognosen die mögliche Dynamik durch den Indien-Deal und die GNYK-Übernahme noch nicht vollständig abbilden. Auch im Branchenvergleich, etwa mit Rheinmetall, zeigt sich, dass die Konsolidierung im Rüstungssektor von Anlegern derzeit stark nachgefragt wird.
Entscheidend für den weiteren Kursverlauf wird der morgige Montag sein. Sollte aus Ahmedabad die Bestätigung der Vertragsunterzeichnung kommen, dürfte der Widerstandsbereich um 88 Euro getestet werden. Gelingt der Ausbruch, wäre der Weg in Richtung des dreistelligen Kursziels charttechnisch frei.
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