US-Importzölle kosten Daimler Truck bares Geld — und das Unternehmen hat eine klare Antwort darauf. Nach tarifbedingten Einbußen von rund 250 Millionen Euro im Jahr 2025 bereitet das Management nun Preiserhöhungen und spezifische Zollzuschläge vor, um die Margen im laufenden Jahr zu verteidigen.

Mexikanische Werke im Fadenkreuz der Handelspolitik

Das Kernproblem ist geografischer Natur: Rund zwei Drittel der in den USA verkauften Lkw stammen aus mexikanischen Produktionsstätten — Santiago Tianguistenco und Saltillo. Solange die US-Handelspolitik mexikanische Importe belastet, bleibt dieser Kostenfaktor strukturell bestimmend.

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Ohne die Zollbelastungen hätte die Umsatzrendite in Nordamerika 2025 bei etwa 12 Prozent gelegen, statt der tatsächlich erreichten 10,7 Prozent. Für 2026 plant das Management moderate Preiserhöhungen im einstelligen Prozentbereich — gestützt durch eine belebte Nachfrage. Im Februar verzeichnete der nordamerikanische Markt für schwere Class-8-Lkw branchenweit einen deutlichen Anstieg der Bestellungen, was die Verhandlungsposition bei der Preisgestaltung stärkt.

Marktführer unter Druck — aber mit Puffer

Trotz eines branchenweiten Absatzrückgangs von 16 Prozent im schweren Segment 2025 behauptete Daimler Truck seinen Marktanteil von 39,6 Prozent. Die Spitzenposition ist vorerst gesichert. Für das Gesamtjahr 2026 rechnet das Management mit einem nordamerikanischen Marktvolumen zwischen 250.000 und 290.000 Einheiten — eine Spanne, die sowohl Zollrisiken als auch mögliche politische Entspannung einpreist. Die bereinigte Umsatzrendite im Industriegeschäft soll zwischen 6 und 8 Prozent landen.

Im Nachgang einer Management-Roadshow bekräftigten gleich zwei Häuser ihre Einschätzungen: Die Deutsche Bank bestätigt ihr Kursziel von 49 Euro, Jefferies sieht den fairen Wert bei 50 Euro. Zum aktuellen Kurs von rund 39 Euro impliziert das ein Aufwärtspotenzial von gut 25 Prozent — sofern die Preiserhöhungen greifen und die Zollbelastung nicht weiter eskaliert.

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