Der jüngste Börsengang scheint seine Wirkung zu entfalten. Seit der Abspaltung von Thyssenkrupp im Oktober 2025 hat sich die TKMS Aktie bei rund 69 Euro eingependelt – gestützt durch einen massiven Auftragsbestand und strukturelle Vorteile der neuen Eigenständigkeit.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • Auftragsbestand von 18,6 Milliarden Euro sichert Auslastung bis über 2030
  • Freefloat auf 49 Prozent beschränkt – Thyssenkrupp hält strategische Mehrheit
  • Kurs stabilisiert sich oberhalb der 68-Euro-Marke

Strukturvorteil durch Eigenständigkeit

Der Spin-off beseitigt den klassischen Konglomeratsabschlag. Investoren bewerten nun ausschließlich das Marine-Geschäft, ohne dass die zyklische Stahlsparte des Mutterkonzerns die Performance verwässert. Diese Transparenz führt zu einer klareren Bewertungsgrundlage.

Das begrenzte Handelsvolumen wirkt stabilisierend. Mit nur 49 Prozent im Streubesitz fehlt das Angebot für größere Verkaufswellen. Zugleich fließt Kapital verstärkt in europäische Verteidigungswerte – TKMS profitiert von dieser Sektor-Rotation.

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Auftragsbuch als Fundament

Der Auftragsbestand von 18,6 Milliarden Euro verteilt sich auf drei Säulen: U-Boot-Produktion der Klasse 212CD für Deutschland und Norwegen, Modernisierungsprogramme bei Fregatten und Korvetten sowie maritime Elektronik. Letztere gewinnt an Bedeutung, da Systemintegration und Sensorik höhere Margen erzielen als klassischer Schiffbau.

Als einziger deutscher Systemanbieter für U-Boote und Überwasserschiffe steht TKMS im Zentrum der Aufrüstungspläne. Das Sondervermögen Bundeswehr und steigende NATO-Budgets sichern die Pipeline für die Standorte Kiel und Wismar.

Eigentümerstruktur schützt Position

Thyssenkrupp bleibt mit 51 Prozent Mehrheitsaktionär. Diese Verankerung schützt vor Übernahmeversuchen, reduziert aber gleichzeitig die Liquidität im Handel. Das knappe Angebot trägt zur aktuellen Kursstabilität bei – größere Adressen halten ihre Positionen.

Die Marke von 69,50 Euro markiert den nächsten charttechnischen Widerstand. Ein Ausbruch darüber würde weiteres Potenzial signalisieren, solange der Auftragseingang das hohe Niveau bestätigt.

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