ThyssenKrupp Nucera setzt auf das enorme Wachstumspotenzial des indischen Wasserstoffmarktes. Mit einer neuen Kooperation und einem frisch unterzeichneten EU-Freihandelsabkommen im Rücken will der Spezialist für Elektrolyseure seine Präsenz in einem der wichtigsten Zukunftsmärkte der Welt massiv ausbauen. Doch kann diese strategische Neuausrichtung die Aktie dauerhaft über die 10-Euro-Marke heben?

Im Rahmen des Förderprogramms „International Hydrogen Ramp-Up“ (H2Uppp) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz arbeitet das Unternehmen künftig eng mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) zusammen. Ziel dieser Partnerschaft ist die Identifikation konkreter Einsatzfelder für Elektrolyseure sowie die Entwicklung skalierbarer Geschäftsmodelle, die die indische „National Green Hydrogen Mission“ unterstützen sollen.

Strategischer Rückenwind aus Brüssel

Die Bemühungen in Indien fallen in ein politisch günstiges Zeitfenster. Erst am vergangenen Dienstag, den 27. Januar 2026, verkündeten die Europäische Union und Indien den Abschluss eines umfassenden Freihandelsabkommens. Für Industrieunternehmen wie ThyssenKrupp Nucera ist dies eine entscheidende Nachricht: Sinkende Zölle für europäische Technologieexporte und ein erleichterter Marktzugang könnten die Wettbewerbsfähigkeit von Wasserstofftechnologie „Made in Germany“ in der Region deutlich stärken.

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Die Eckpunkte der Indien-Strategie:

  • Partner: Kooperation mit der GIZ zur Markterschließung.
  • Fokus: Detaillierte Analysen für den lokalen Einsatz von Elektrolyse-Anlagen.
  • Politischer Rahmen: Rückenwind durch das neue EU-Indien Freihandelsabkommen vom 27.01.2026.
  • Zielmarkt: Unterstützung der indischen „National Green Hydrogen Mission“.

Charttechnik und Analysten-Votum

An der Börse reagierte das Papier zum Wochenschluss verhalten. Im heutigen Handel notiert die Aktie bei 9,04 Euro und verzeichnet damit ein leichtes Minus von knapp einem Prozent. Trotz der kurzfristigen Schwankungen bleibt das übergeordnete Bild konstruktiv. Der Titel notiert aktuell rund sechs Prozent über seinem 50-Tage-Durchschnitt von 8,53 Euro, was auf eine Stabilisierung im kurzfristigen Trend hindeutet.

Auch die fundamentale Seite stützt das Szenario einer Erholung. Deutsche Bank Research bestätigte zuletzt das Kursziel von 11,00 Euro und beließ die Einstufung auf „Buy“. Zwar bleibe das kurzfristige Umsatzumfeld aufgrund globaler Unsicherheiten herausfordernd, doch die langfristigen Perspektiven in Märkten wie Indien seien intakt. Mit einem RSI von 40,2 ist der Titel zudem weit davon entfernt, charttechnisch überkauft zu sein.

Die strategische Weichenstellung in Indien liefert das Fundament für zukünftiges Wachstum. Sollte es ThyssenKrupp Nucera gelingen, die Marktanalysen zügig in konkrete Großprojekte zu übersetzen, rückt das Analysten-Kursziel von 11,00 Euro wieder in greifbare Nähe. Anleger dürften nun verstärkt auf die kommenden operativen Updates zu den ersten Pilotprojekten in der Region achten.

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