Drew Vollero, aktuell CFO von Reddit, wechselt in den Verwaltungsrat von The Trade Desk. Die Ernennung wurde am 25. März 2026 bekannt gegeben — und sie kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Aktie erheblich unter Druck steht.

Ein erfahrener Finanzmann übernimmt Verantwortung

Vollero bringt über 30 Jahre Erfahrung in Finanzfragen und Unternehmensführung mit. Er begleitete Reddit durch dessen Börsengang im März 2024 und war zuvor erster CFO von Snapchat, wo er ebenfalls den IPO-Prozess verantwortete. CEO Jeff Green betonte, Volleros Expertise beim Skalieren von Unternehmen solle die globalen Wachstumsambitionen von The Trade Desk unterstützen.

Der Schritt folgt auf den Abgang von Ex-CFO Alexander Kayyal. Das Board setzt nun auf Volleros Hintergrund in der Kapitalmarktkommunikation — gerade in einer Phase, in der die Adtech-Branche mit regulatorischem Wandel und Marktdruck konfrontiert ist.

Zahlen, Rückkauf und Wachstumsbremse

Im vierten Quartal 2025 erzielte The Trade Desk einen Umsatz von 846,79 Millionen US-Dollar — ein Plus von 14,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Gewinn je Aktie lag bei 0,59 Dollar und traf damit die Analystenerwartungen.

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Für das erste Quartal 2026 rechnet das Unternehmen jedoch nur noch mit rund zehn Prozent Umsatzwachstum — eine spürbare Verlangsamung. Um den Kurs zu stützen, hat der Verwaltungsrat ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 350 Millionen Dollar genehmigt, was etwa 2,9 Prozent der ausstehenden Aktien entspricht.

Die Aktie notiert aktuell nahe ihrem 12-Monatstief und hat seit Jahresbeginn mehr als 40 Prozent verloren. Institutionelle Investoren wie Riverbridge Partners und CMH Wealth Management haben ihre Positionen im vierten Quartal 2025 bereits reduziert.

Vanguard-Meldung ohne inhaltliche Bedeutung

Ebenfalls am 27. März reichte The Vanguard Group eine regulatorische Meldung ein, die eine Beteiligung von null Prozent an The Trade Desk ausweist. Dabei handelt es sich jedoch um eine rein formale Anpassung: Nach einer internen Umstrukturierung, die am 12. Januar 2026 wirksam wurde, müssen Vanguards Tochtergesellschaften ihre Bestände künftig separat melden — die Konzernmutter weist deshalb auf konsolidierter Ebene null aus. Ein tatsächlicher Verkauf hat nicht stattgefunden.

Das Rückkaufprogramm und die Boardverstärkung durch Vollero sind klare Signale, dass das Management den Kursverfall nicht tatenlos hinnehmen will. Ob die Maßnahmen ausreichen, wird sich spätestens mit den Zahlen zum ersten Quartal 2026 zeigen — dann wird auch sichtbar, ob die prognostizierte Wachstumsverlangsamung auf zehn Prozent tatsächlich eintritt oder sich weiter abschwächt.

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