Die Aktie von The Naga markierte am vergangenen Donnerstag bei 1,35 Euro einen historischen Tiefpunkt. Hinter dem massiven Kursverlust der letzten Monate steckt ein operatives Übergangsjahr, das vor allem durch eine Flaute an den Handelsplätzen geprägt war. Der Titel notiert mittlerweile rund 70 Prozent unterhalb der 200-Tage-Linie.

Volatilitätsflaute belastet das Ergebnis

Das vergangene Geschäftsjahr 2025 entpuppte sich als Belastungsprobe für den Broker. Der Konzernumsatz sank leicht auf 62,4 Millionen Euro, während das operative Ergebnis (EBITDA) von 9,0 Millionen auf 3,3 Millionen Euro einbrach. Das Management macht dafür die ungewöhnlich niedrige Marktvolatilität verantwortlich. Diese dämpfte das Handelsinteresse der Kunden insbesondere bei Edelmetallen. Währungsbereinigt stand zwar ein leichtes Umsatzplus von 3,5 Prozent in den Büchern, dennoch blieb die Ergebnisentwicklung hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück.

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Effizienzsprung durch Integration

Trotz der schwachen Ertragszahlen gibt es Fortschritte auf der Kostenseite. Die operative Integration der 2024 übernommenen CAPEX-Gruppe ist mittlerweile vollständig abgeschlossen. Durch die Migration der Technologie und die Zusammenführung der Organisation sanken die laufenden Betriebskosten spürbar. Gleichzeitig gelang es dem Unternehmen, die Nutzerbasis effizienter auszubauen: Die Anzahl der finanzierten Konten kletterte um 37,5 Prozent, während die Kosten für die Neukundengewinnung um fast 16 Prozent fielen.

Rekordstart im Januar

Für das laufende Jahr 2026 strebt die Führung eine Rückkehr zur alten Stärke an. Ein erster Lichtblick zeigte sich bereits im Januar, als das Handelsvolumen der Kunden mehr als doppelt so hoch ausfiel wie im Vorjahreszeitraum. Die zurückgekehrte Volatilität an den Märkten spielt dem Geschäftsmodell wieder in die Karten.

Die Prognose für das Geschäftsjahr 2026:
- Konzernumsatz: 68 bis 75 Millionen Euro
- EBITDA: 10 bis 15 Millionen Euro
- Fokus: Fortsetzung der „AI-first“-Strategie

Das Erreichen der ambitionierten EBITDA-Ziele von bis zu 15 Millionen Euro setzt voraus, dass die hohe Handelsaktivität des Januars kein Einmaleffekt bleibt. Mit der abgeschlossenen CAPEX-Integration und der gesteigerten Effizienz in der Kundenakquise ist das Fundament für eine operative Wende gelegt.

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