The NAGA Group blickt auf ein Übergangsjahr zurück, das von strategischen Investitionen und einem schwierigen Marktumfeld geprägt war. Während das operative Ergebnis im vergangenen Jahr deutlich unter Druck geriet, setzt das Management für 2026 auf eine kräftige Erholung. Kann die neue „AI-First“-Strategie den erhofften Wachstumssprung auslösen?

Investitionen belasten operatives Ergebnis

Die in der vergangenen Woche veröffentlichten vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 spiegeln die Herausforderungen der Online-Trading-Branche wider. Der Konzernumsatz lag mit 62,4 Millionen Euro leicht unter dem Vorjahreswert von 63,2 Millionen Euro. Währungsbereinigt konnte das Unternehmen jedoch ein moderates Wachstum von 3,5 % erzielen.

Deutlichere Spuren hinterließ die Strategie beim Ergebnis: Das EBITDA sank von 9,0 Millionen Euro im Vorjahr auf 3,3 Millionen Euro. Dieser Rückgang ist primär auf zwei Faktoren zurückzuführen:
* Wachstumsinvestitionen: NAGA steigerte die Marketingausgaben um über 15 %, um die Kundenbasis zu verbreitern. Dies führte zu einem Zuwachs von 37,5 % bei neufinanzierten Kunden, während die Akquisekosten pro Kunde gleichzeitig sanken.
* Marktumfeld: Eine phasenweise geringe Marktvolatilität im Jahr 2025 erschwerte das Handelsgeschäft im Online-Sektor.

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Durch die vollständige Integration der CAPEX Group und prozessuale Optimierungen konnte das Unternehmen jedoch bereits damit beginnen, die betrieblichen Kosten (OPEX) zu senken.

Optimistischer Ausblick auf 2026

Für das laufende Geschäftsjahr strebt das Management eine signifikante Steigerung der Profitabilität an. Die Prognose sieht einen Umsatz zwischen 68 und 75 Millionen Euro vor. Beim EBITDA wird ein Sprung auf 10 bis 15 Millionen Euro erwartet.

Die Eckdaten im Überblick:

  • Umsatz 2025: 62,4 Mio. Euro (währungsbereinigt 65,4 Mio. Euro)
  • EBITDA 2025: 3,3 Mio. Euro (währungsbereinigt 4,7 Mio. Euro)
  • Umsatzprognose 2026: 68 – 75 Mio. Euro
  • EBITDA-Prognose 2026: 10 – 15 Mio. Euro
  • Strategischer Fokus: KI-Automatisierung und Kosteneffizienz

Diese Erwartungen stützen sich auf eine Normalisierung der Marktvolatilität, die sich bereits im Januar 2026 durch ein höheres Handelsvolumen bemerkbar machte. Zudem soll die „AI automation first“-Strategie zusätzliche Effizienzgewinne bringen, die sich im weiteren Jahresverlauf voll in den Zahlen niederschlagen sollen.

Die Erreichung der ehrgeizigen Gewinnziele für 2026 hängt nun maßgeblich davon ab, ob die Dynamik an den Märkten anhält und die KI-gestützten Maßnahmen die operativen Margen wie geplant stabilisieren. Weitere Aufschlüsse über den Fortschritt dieser Strategie werden die kommenden Quartalsmitteilungen liefern.

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