Tesla befindet sich im März 2026 an einem Scheideweg. Während die Regulierungsbehörden dem Unternehmen grünes Licht für eine milliardenschwere Kapitalverflechtung mit SpaceX gaben, kämpft das Kerngeschäft mit rückläufigen Auslieferungen und einer wachsenden Untersuchung der Autopilot-Software. Die Frage, welche Seite dieses Unternehmens die Aktie langfristig dominiert, beschäftigt Analysten und Investoren gleichermaßen.

FTC-Freigabe: Teslas Kapital wandert zu SpaceX

Am 11. März 2026 genehmigte die US-Handelsbehörde FTC die Umwandlung von Teslas zwei Milliarden Dollar schwerer xAI-Beteiligung in eine Minderheitsbeteiligung an SpaceX. Hintergrund ist die kürzlich vollzogene Fusion zwischen SpaceX und xAI, Musks KI-Startup, die Anfang Februar 2026 zu einem kombinierten Unternehmen mit einem geschätzten Wert von rund 1,25 Billionen Dollar führte. Teslas bisherige xAI-Investition wurde dabei automatisch in SpaceX-Anteile überführt.

Analysten schätzen Teslas resultierende Beteiligung auf unter ein Prozent. Für Tesla-Aktionäre bedeutet das eine indirekte Exposition gegenüber SpaceX — einem Unternehmen, das Berichten zufolge bereits zur Jahresmitte 2026 an die Börse gehen könnte, mit einer kolportierten Bewertung von 1,5 Billionen Dollar.

Einige Investoren sehen die Transaktion kritisch: Teslas Kapital fließt in Musks privates Technologieimperium, was Interessenkonflikte aufwerfen kann. Die FTC-Genehmigung beseitigt zumindest die regulatorische Hürde.

FSD unter Druck, Kerngeschäft schwächelt

Parallel dazu steht Teslas Fahrassistenzsystem Full Self-Driving unter behördlichem Druck. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA untersucht seit Oktober 2025 insgesamt 2,88 Millionen FSD-ausgestattete Fahrzeuge. Bis Dezember 2025 dokumentierte die Behörde 80 Vorfälle, darunter Unfälle und Verletzungen. Tesla benötigte zwei Fristverlängerungen, um den Datenanforderungen der NHTSA nachzukommen.

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Auch der Robotaxi-Dienst, seit Juni 2025 in Betrieb, liefert bislang gemischte Signale: Auf rund 800.000 gefahrenen Meilen wurden 14 Vorfälle gemeldet — eine Rate, die deutlich über dem US-Durchschnitt von einem Unfall pro 222.000 Meilen liegt.

Das Bild im Kerngeschäft ist ebenfalls trüb. Die Auslieferungen sanken 2025 auf 1,63 Millionen Fahrzeuge, ein Rückgang von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Gewinn je Aktie brach um 47 Prozent ein. Konkurrent BYD lieferte im selben Zeitraum 2,26 Millionen reine Elektrofahrzeuge aus — ein Plus von 28 Prozent.

Zwei Narrative, eine Aktie

Teslas Energiesparte entwickelt sich zum Gegengewicht: Der Umsatz aus Energieerzeugung und -speicherung stieg 2025 um 27 Prozent auf 12,8 Milliarden Dollar. Dennoch stammen noch immer 73 Prozent des Gesamtumsatzes aus dem Pkw-Geschäft, das unter Druck bleibt.

Die Analysten sind gespalten. Bank of America beispielsweise weist dem autonomen Fahrsegment rund 52 Prozent ihrer Gesamtbewertung zu — ein Ansatz, der die Aktie als KI- und Technologieunternehmen bewertet, nicht als Autohersteller. Auf der anderen Seite stehen Analysten, die auf die anhaltenden Lieferschwächen und Margenprobleme verweisen.

Die Aktie notiert aktuell rund 18 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch vom Dezember 2025. Ob der nächste Quartalsbericht — mit seinen Zahlen zu Cybercab-Fortschritten und FSD-Monetarisierung — die Waagschale in die eine oder andere Richtung kippt, wird zeigen, welches Narrativ die Oberhand behält.

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