Im Februar 2026 lieferte Tesla aus seinem Shanghaier Werk 58.599 Fahrzeuge aus — ein Plus von 91 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig treibt das Unternehmen seine Expansion in Energieversorgung, Schwerlastverkehr und Netzinfrastruktur voran. Die Meldungen zeichnen das Bild eines Konzerns, der an mehreren Fronten gleichzeitig wächst.

China: Höchster Marktanteil seit fast zwei Jahren

Die Einzelhandelszahlen für den chinesischen Markt unterstreichen die Dynamik besonders deutlich. Mit 38.206 direkt an Endkunden verkauften Fahrzeugen legte Tesla im Vergleich zum Januar um mehr als 106 Prozent zu. Der Marktanteil im Segment der reinen Elektrofahrzeuge kletterte auf 13,74 Prozent — der höchste Wert seit April 2024. Es ist bereits der vierte Monat in Folge mit steigenden Verkaufszahlen in der Region.

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Energie, Lkw und Netzinfrastruktur

Parallel dazu erhielt Tesla in Großbritannien die behördliche Genehmigung, Privathaushalte und Unternehmen direkt mit Strom zu beliefern. Das Modell orientiert sich am texanischen Energiegeschäft, wo Tesla ein virtuelles Kraftwerk betreibt, um Netzlasten zu optimieren und Verbraucherkosten zu senken. Dual-Fuel-Verträge sind zunächst nicht möglich, Stromlieferungen an Kunden mit separaten Gasverträgen hingegen schon.

Im Schwerlastbereich lieferte das Semi-Pilotprogramm erste belastbare Daten: Der texanische Logistikdienstleister Mone Transport erzielte im Testbetrieb einen Verbrauch von 1,64 kWh pro Meile — besser als die internen Ausgangsprognosen. Zudem schloss sich Tesla der neu gegründeten Branchenkoalition „Utilize" an, der auch Google, Carrier und SPAN angehören. Ziel ist eine engere Zusammenarbeit mit Regulierern und Versorgern, um den Netzausbau zu beschleunigen.

Lieferkette und Personalwechsel

Auf der Zuliefererseite veröffentlichte CATL am 9. März seinen Jahresbericht 2025: Der Batteriehersteller steigerte den Umsatz um 17 Prozent auf umgerechnet rund 61,6 Milliarden US-Dollar, der Nettogewinn stieg um 42 Prozent auf etwa 10,5 Milliarden US-Dollar. CATL rechnet bis 2030 mit einem jährlichen Kapazitätswachstum von 20 bis 30 Prozent — ein Rückenwind für alle batteriebetriebenen Geschäftsbereiche.

Intern vollzieht sich derweil ein Führungswechsel: Thomas Dmytryk, elf Jahre lang verantwortlich für die Over-the-Air-Update-Infrastruktur und das Software-Backend autonomer Programme, hat das Unternehmen verlassen. Tesla setzt seinen Kurs in Richtung echtzeitfähiger autonomer Systeme und globaler Energiespeicherlösungen fort — mit oder ohne ihn.

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