Michael Burry, der legendäre Investor, der durch seine Wetten gegen den US-Immobilienmarkt Weltruhm erlangte, hat die Gerüchteküche zum Jahreswechsel 2025/2026 beruhigt. Auf der Plattform X stellte er unmissverständlich klar: „Ich bin nicht short.“ Damit reagierte er direkt auf die brennende Frage eines Nutzers, ob er aktuell gegen den Elektroautobauer von Elon Musk wette. Diese Aussage ist deshalb so brisant, weil Burry in der Vergangenheit bereits mehrfach gegen Tesla positioniert war und die Aktie erst kürzlich wieder scharf kritisierte.

Kritische Statements noch nicht in Short-Positionen umgemünzt

Noch im November und Dezember 2025 hatte Burry in seinem Newsletter „Cassandra Unchained“ die Bewertung von Tesla als „absurd überbewertet“ bezeichnet. Er kritisierte insbesondere die „tragische Algebra“ der massiven Aktienverwässerung, die durch das gigantische Vergütungspaket für Elon Musk weiter befeuert werde. Viele Marktteilnehmer gingen daher fest davon aus, dass der Starinvestor bereits eine Short-Position eröffnet habe oder dies unmittelbar plane.

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Warum Burry an der Seitenlinie bleibt

Trotz seiner fundamentalen Skepsis scheint Burry aus früheren Fehlern gelernt zu haben. Er bezeichnete die Tesla-Aktie zwar als überteuert, räumte aber gleichzeitig ein, dass sie ein „Friedhof für Shortseller“ sei. Die technische Dynamik und die treue Fangemeinde des Unternehmens machen Wetten auf fallende Kurse extrem gefährlich und teuer. Während er bei anderen Tech-Giganten wie Nvidia oder Palantir im Jahr 2025 durchaus mutige Put-Optionen hielt, wählt er bei Tesla nun offenbar einen vorsichtigeren Weg.

Für Anleger bedeutet dieses Dementi eine kurze Atempause. Wenn selbst einer der bekanntesten Skeptiker der Wall Street davor zurückschreckt, aktiv gegen das Unternehmen zu wetten, unterstreicht dies die Sonderstellung der Tesla-Aktie. Burry bleibt zwar ein scharfer Beobachter der „spekulativen Blase“, zieht es jedoch vor, sein Kapital vorerst in defensivere Sektoren oder andere Leerverkäufe zu stecken.

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