Tesla Aktie: Warnung vor Absturz
Die Tesla-Aktie notiert aktuell auf hohem Niveau, doch eine neue Analyse der Großbank Wells Fargo sorgt für Unruhe. Während viele Investoren auf die KI-Zukunft setzen, warnt Analyst Colin Langan vor einer massiven Fallhöhe und sieht den Titel fundamental völlig von der Gewinnrealität entkoppelt. Das prognostizierte Abwärtspotenzial beziffert die Bank auf über 70 Prozent.
Wells Fargo sieht massive Risiken
Am gestrigen Montag erneuerte Wells Fargo die Einstufung "Underweight" für den Elektroautobauer. Zwar hob Analyst Colin Langan das Kursziel minimal von 120 auf 130 US-Dollar an, doch angesichts eines aktuellen Kurses von rund 449 US-Dollar impliziert dies einen drastischen Wertverlust.
Die Begründung für diese pessimistische Haltung liegt in den fundamentalen Daten. Langan sieht eine Bewertung, die nicht mehr durch die kurzfristige Ertragskraft gedeckt ist. Konkret verweist die Analyse auf eine sich verlangsamende Fahrzeugnachfrage sowie anhaltenden Druck auf die Gewinnmargen, verursacht durch Preissenkungen und den verschärften Wettbewerb.
Fundamentalwerte gegen KI-Fantasie
Die Diskrepanz zwischen den Analystenmeinungen könnte kaum größer sein. Während Wells Fargo vor einem Einbruch warnt, argumentieren andere Häuser mit Teslas technologischer Sonderstellung. Morgan Stanley Analyst Andrew Percoco hob sein Kursziel kürzlich auf 425 US-Dollar an. Er begründet dies mit Teslas Vorsprung bei künstlicher Intelligenz (KI) und erneuerbaren Energien. Insbesondere im Bereich des autonomen Fahrens sei der Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz immens.
Genau diese Karte spielt auch CEO Elon Musk. Er positioniert Tesla zunehmend als KI- und Robotik-Konzern und weniger als reinen Autobauer. Musk betonte jüngst die Bedeutung eigener Projekte wie "Full Self-Driving" (FSD) und den Optimus-Roboter, während er Konkurrenzallianzen kritisierte.
Investor Gary Black weist jedoch auf ein Problem bei der Umsetzung hin: Trotz technologischer Fortschritte liegt die Kaufrate für die FSD-Technologie bei nur 15 Prozent. Das Marketing müsse hier deutlich zulegen, um die technische Überlegenheit auch zu monetarisieren.
Die aktuelle Gemengelage für Anleger:
* Extreme Bewertungsunterschiede: Zwischen dem Bären-Szenario von Wells Fargo (130 USD) und dem aktuellen Kurs klafft eine gewaltige Lücke.
* Ertrag vs. Fantasie: Skeptiker sehen die aktuellen Gewinne als zu niedrig für die Bewertung an, Optimisten preisen die KI-Zukunft ein.
Klare Fakten am 28. Januar
Die Entscheidung, welche Seite recht behält, dürfte sich Ende des Monats konkretisieren. Am 28. Januar 2026 legt Tesla die Zahlen für das vierte Quartal vor. Dieser Bericht wird zeigen müssen, ob die operativen Gewinne die hohe Bewertung stützen können oder ob die Warnungen vor sinkenden Margen berechtigt sind.
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