Nach Monaten der Stagnation sendet der Elektroautobauer wieder positive Signale aus seinem wichtigsten Wachstumsmarkt. Während die lokale Konkurrenz in China strauchelt, verzeichnet Tesla zu Jahresbeginn 2026 einen überraschend deutlichen Absatzsprung. Gleichzeitig rückt in den USA ein Projekt in den Fokus, das die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens maßgeblich bestimmen soll: der Produktionsstart des autonomen Cybercabs.

Model Y treibt die Erholung an

Die aktuellen Daten der chinesischen Branchenverbände belegen eine klare Trendwende. In den ersten beiden Monaten des Jahres stiegen die Verkäufe der in Shanghai produzierten Fahrzeuge im Jahresvergleich um über 35 Prozent auf knapp 128.000 Einheiten. Das Model Y trieb diese Entwicklung primär an und setzte sich im Februar an die Spitze der landesweiten Großhandelsstatistiken.

Bemerkenswert ist diese Dynamik vor allem im direkten Branchenvergleich. Während Tesla seinen Marktanteil bei reinen Elektroautos in China auf 13,7 Prozent ausbaute, musste der größte Rivale BYD im selben Zeitraum einen Absatzrückgang von 36 Prozent hinnehmen. Auch in Europa deutet sich eine leichte Entspannung an. Ein Plus von zehn Prozent bei den Neuzulassungen im Februar beendete hier eine 13-monatige Durststrecke. Allerdings bleibt das Marktumfeld global extrem umkämpft, da Hersteller wie Geely oder Xiaomi mit aggressiver Preispolitik auf den Markt drängen.

Fokus auf Autonomie und April-Zahlen

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Abseits des klassischen Autogeschäfts richtet sich der Blick der Investoren auf das texanische Austin. Dort lief kürzlich das erste vollautonome Cybercab vom Band. Die Massenproduktion des lenkradlosen Modells soll im April anlaufen. Bevor die Fahrzeuge jedoch regulär als Robotaxis auf die Straße dürfen, müssen noch erhebliche Hürden bei den US-Verkehrsbehörden genommen werden, da aktuelle Sicherheitsstandards auf menschliche Fahrer ausgelegt sind.

Die fundamentale Bewertung des Unternehmens spaltet derweil die Analysten. Während Pessimisten wie Gordon Johnson das Kursziel bei lediglich rund 25 US-Dollar sehen, rufen Optimisten wie Dan Ives bis zu 600 US-Dollar auf. An der Börse notierte das Papier am Freitag bei 341,70 Euro. Trotz eines schwächeren Jahresauftakts steht damit auf 12-Monats-Sicht immer noch ein Plus von gut 57 Prozent zu Buche. Dieser Optimismus stützt sich neben der Fantasie um das autonome Fahren auch auf das florierende Energiespeicher-Geschäft, das 2025 Rekordumsätze verzeichnete.

Der kommende Monat liefert handfeste Indikatoren für die weitere strategische Entwicklung. Mit dem geplanten Hochlauf der Cybercab-Produktion, anstehenden Entscheidungen der US-Regulierungsbehörden und den Auslieferungszahlen für das erste Quartal stehen im April drei konkrete Ereignisse im Kalender, die den aktuellen Bewertungsaufschlag des Unternehmens rechtfertigen müssen.

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