Wie Elon Musk seine Marke zerlegt! Es ist ein wirtschaftliches Lehrstück darüber, wie man ein einstiges Love-Brand in Rekordzeit gegen die Wand fährt. Tesla, einst das unangefochtene Statussymbol der progressiven Moderne, erlebt heute, am 20. Januar 2026, eine beispiellose Vertrauenskrise. Die Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes sind ein Schlag in die Magengrube: Ein Minus von 48 % bei den Neuzulassungen in Deutschland allein im Jahr 2025. Während die Technik der Konkurrenz aufholt, scheint der eigentliche Bremsklotz ganz oben zu sitzen – in der Person von Elon Musk.

Ein politischer Zickzackkurs ohne Kompass

Die Entscheidung von Musk, sich massiv in die Parteipolitik einzumischen, entpuppt sich als strategisches Desaster. Wer im deutschen Bundestagswahlkampf öffentlich die AfD empfiehlt und mit Alice Weidel im Livestream auftritt, begeht markentechnischen Selbstmord. Musk hat dabei eine goldene Regel des Marketings ignoriert: Verprelle niemals die Menschen, die dein Produkt tatsächlich kaufen. Seine einstige Kernzielgruppe – junge, gebildete und ökologisch bewusste Städter – wendet sich schockiert ab.

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Das Paradoxon der AfD-Unterstützung

Besonders ungeschickt ist der Flirt mit dem rechten Rand deshalb, weil er dort gar keine neuen Kunden gewinnen kann. Die IW-Studie belegt das Paradoxon: Während Musk die AfD hofiert, lehnen über zwei Drittel deren Anhänger Elektroautos prinzipiell ab. Man kann die Unterstützung für Verbrennungsmotoren nicht wegwischen, indem man sich politisch anbiedert. Das Ergebnis ist eine lose-lose-Situation: Diejenigen, die E-Autos wollen (wie 64 % der Grünen-Wähler), wollen keinen Tesla mehr. Und diejenigen, die Musk nun bewundern, wollen kein E-Auto.

Wenn Ideologie das Geschäft frisst

Am Ende bleibt ein Unternehmen, das zwischen den Stühlen sitzt. Dass politische Überzeugungen beim Autokauf inzwischen schwerer wiegen als Alter oder Bildung, ist eine gefährliche Entwicklung für einen Massenhersteller. Musk hat die Marke ideologisch aufgeladen.

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