Tesla Aktie: Siebenitzer kommt
Tesla bringt den Model Y mit sieben Sitzen zurück in die USA. Ab dem 13. Januar 2026 können Käufer die dritte Sitzreihe wieder bestellen – gegen einen Aufpreis von 2.500 Dollar. Das Angebot richtet sich an Familien, die mehr Platz brauchen, aber nicht den deutlich teureren Model X kaufen wollen. Doch die Maßnahme kommt zu einem heiklen Zeitpunkt: Während Tesla in China Rekorde feiert, brechen die globalen Verkaufszahlen ein.
Die Details zum Siebenitzer
Die dritte Sitzreihe gibt es ausschließlich für die Premium-Variante mit Allradantrieb, die bei 50.630 Dollar startet. Tesla verbaut dafür einen größeren 16-Zoll-Bildschirm, einen schwarzen Dachhimmel und neue 20-Zoll-Felgen. Wichtig: Es handelt sich nicht um die verlängerte "Model Y L"-Version aus China. Die zusätzlichen Sitze werden in den bestehenden Kofferraum integriert – erste Berichte sprechen von eng bemessenen Platzverhältnissen, die primär für Kinder geeignet sind.
China stark, Rest schwach
Im Dezember 2025 erreichte Tesla in China mit rund 94.000 ausgelieferten Fahrzeugen einen Monatsrekord – ein Plus von 13,2 Prozent im Jahresvergleich. Die Kehrseite: Global sanken die E-Auto-Verkäufe 2025 um neun Prozent. Ein seltener Jahresrückgang für den Konzern. Zudem wächst der Preisdruck durch chinesische Wettbewerber wie BYD und Xiaomi, was die Margen belastet.
Analysten bleiben skeptisch. Wells Fargo bestätigte am 12. Januar 2026 sein "Underweight"-Rating und hob das Kursziel lediglich von 120 auf 130 Dollar an – das impliziert einen potenziellen Rückgang von rund 70 Prozent. Die Bank verweist auf schwache Fundamentaldaten für 2026 und bezweifelt den kurzfristigen finanziellen Nutzen der Robotaxi- und Optimus-Projekte. Der breite Analystenkonsens tendiert zu "Halten", mit Kurszielen deutlich unter dem aktuellen Niveau.
Rechtliche Altlasten und Robotaxi-Verzögerung
Parallel häufen sich operative Risiken. Im Januar 2026 wurde in Florida eine Sammelklage gegen Tesla eingereicht. Kläger werfen dem Unternehmen vor, dass die elektronischen Türgriffe bei Model-S-Fahrzeugen der Baujahre 2014 bis 2016 regelmäßig versagen und den Zugang blockieren. Das Robotaxi-Programm kommt ebenfalls langsamer voran als angekündigt: Der Dienst läuft weiterhin nur in Teilen von Austin und San Francisco – und nach wie vor mit Sicherheitsfahrern.
Der Siebenitzer ist ein taktischer Schachzug, um eine zahlungskräftige Zielgruppe anzusprechen. Ob das reicht, um den globalen Verkaufsrückgang zu kompensieren, ist fraglich. Die Bewertung bleibt ambitioniert, die Erwartungen hoch – und die Luft nach unten groß.
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