Tesla treibt den Ausbau seiner autonomen Mobilitätsstrategie weiter voran. Mit einem neuen Update der Smartphone-App rückt die Vision einer großflächigen Robotaxi-Flotte für Nutzer einen weiteren Schritt näher.

An den Börsen zeigt sich der Titel zum Wochenstart weiter sehr schwach. Die Notierungen sind am Freitag zwar nur um -1,6 % gefallen. Sie erreichten dennoch Kurse von nur noch rund 325 Euro. Im Wochenpeak war das Papier auf in etwa 351 Euro gekommen. Es kommt derzeit nicht mehr zum richtigen Ausbruch.

Nun wird am Wochenende auch noch bekannt, dass Elon Musk in Probleme kommt. Er ist wegen des Betrugs an Twitter-Investoren für schuldig befunden worden. Dies haben zumindest die Geschworenen festgestellt. Das dürfte nun die Diskussion in der neuen Woche auch noch beeinflussen.

Tesla und Musk: Es wird schwierig

Für die Amerikaner ist die Stimmung also bitter schwach. Nun werden auch die jüngsten Projekte möglicherweise in den Schatten gestellt. Dabei waren vor allem die (auch umstrittenen) Robo-Taxis im Fokus. Auch softwareseitig hatte sich hier einiges getan.

Im Mittelpunkt der aktuellen App-Version 26.2.0 steht eine Erweiterung für Android-Nutzer. Künftig können Kunden über sogenannte Live-Aktivitäten direkt auf dem Sperrbildschirm ihres Smartphones verfolgen, wo sich ein bestelltes Robotaxi befindet und wann es am Zielort eintrifft.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Tesla?

Die Funktion ermöglicht dynamische Statusmeldungen in Echtzeit. Nutzer sehen damit unmittelbar, wann ihr Fahrzeug unterwegs ist und wie lange die Anfahrt noch dauert. Dies ist ähnlich wie bei modernen Liefer- oder Ride-Hailing-Diensten.

Die Erweiterung markiert zugleich einen wichtigen Schritt in Teslas Plattformstrategie. Neue Funktionen wurden in der Vergangenheit häufig zuerst für iOS-Geräte bereitgestellt, da die Überschneidung zwischen Tesla-Fahrern und Apple-Nutzern lange besonders hoch war.

Mit der vollständigen Integration der Robotaxi-Funktionen in die Android-App öffnet Tesla seinen Dienst nun für eine deutlich größere Nutzerbasis. Damit wird der Service zunehmend auf eine breitere Markteinführung vorbereitet.

Nur: Der Aufbau eines solchen Dienstes erfordert jedoch mehr als nur Fahrzeuge mit autonomer Fahrsoftware. Tesla entwickelt parallel die digitale Infrastruktur, über die Fahrzeuge, Nutzer und Fahrten organisiert werden.

Der Rollout des Robotaxi-Systems begann zunächst in ausgewählten US-Städten. Austin und San Francisco gelten als zentrale Testregionen, in denen Tesla Erfahrungen für den späteren Regelbetrieb sammelt.

Aktuell wie beschrieben aber steht zunächst Elon Musk und auch Twitter im Mittelpunkt. Es wäre nicht überraschend, wenn das auch die Stimmung zum Beginn der neuen Woche für die Tesla beeinflussen wird.

Tesla-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Tesla-Analyse vom 21. März liefert die Antwort:

Die neusten Tesla-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Tesla-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Tesla: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...