Tesla Aktie: Behörden machen Druck
Für Tesla gleicht das regulatorische Umfeld derzeit einem Hindernislauf. Während die US-Verkehrssicherheitsbehörde eine massive Rückrufwelle wegen angeblich ungewollter Beschleunigung gerade abgewendet hat, rückt das Kernprodukt des Autobauers stärker ins Visier der Prüfer. Sowohl in den USA als auch in Europa stößt die Zulassung der autonomen Fahrsoftware FSD auf neue Hürden.
Ermittlungen und Verzögerungen
Am Mittwoch verschärfte die US-Behörde NHTSA ihre Untersuchung des „Full Self-Driving“-Systems (FSD) zu einer offiziellen technischen Analyse. Betroffen sind über 3,2 Millionen Fahrzeuge, die seit 2016 produziert wurden. Der Grund für die Maßnahme sind Unfalldaten, die auf Schwächen des rein kamerabasierten Systems bei schlechten Sichtverhältnissen wie Nebel, Regen oder starker Sonneneinstrahlung hindeuten. Zwar arbeitet Tesla bereits seit vergangenem Jahr an Software-Updates, die Aufseher bemängeln jedoch mögliche Lücken bei der Datenerfassung.
Zeitgleich verkündete der europäische Ableger am Freitag einen Rückschlag auf dem Kontinent. Die erhoffte FSD-Freigabe durch die niederländische Zulassungsbehörde RDW verschiebt sich vom 20. März auf den 10. April. Eine potenzielle EU-weite Einführung rückt damit voraussichtlich in den Sommer.
Hardware-Fortschritte treffen auf Skepsis
Ungeachtet der regulatorischen Bremsmanöver treibt das Unternehmen seine Hardware-Pläne voran. Für Dezember 2026 peilt CEO Elon Musk den Abschluss der Designphase für den neuen KI-Chip AI6 an. Der von Samsung gefertigte Prozessor soll die Leistung bisheriger Systeme deutlich übertreffen und Kosten senken. Abseits der großen FSD-Debatte lieferte Tesla zudem ein konkretes Sicherheits-Update für den Cybertruck aus, das mithilfe der Außenkameras das Öffnen der Türen bei herannahenden Radfahrern temporär blockiert.
Am Markt überwiegt derzeit allerdings die Vorsicht, was sich auch im Kursrutsch der Aktie von gut 14 Prozent seit Jahresbeginn widerspiegelt. Analysten prognostizieren für das laufende Geschäftsjahr einen Rückgang der nordamerikanischen Elektroauto-Verkäufe um 12 Prozent. Die Einstufung der Aktie bleibt an der Wall Street entsprechend verhalten. Morgan Stanley hatte den Titel bereits auf „Halten“ abgestuft, da ein Großteil der positiven Fantasie – einschließlich einer Bewertung des Optimus-Roboterprojekts mit 60 US-Dollar pro Aktie – bereits vollständig im Kurs eingepreist sei.
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