Die Analysten der HSBC ziehen die Reißleine und zeichnen ein düsteres Bild für den Elektroautopionier. Während die Aktie derzeit bei rund 450 US-Dollar notiert, ruft Analyst Michael Tyndall ein Kursziel von lediglich 131 US-Dollar aus. Dies entspräche einem drastischen Einbruch von über 70 Prozent. Die Empfehlung lautet daher klipp und klar: „Reduce“ (Verkaufen). Hintergrund dieser pessimistischen Prognose sind die jüngsten Auslieferungszahlen, die deutlich hinter den Erwartungen des Marktes zurückblieben.

Wachstumsdelle oder Trendwende? Die Zahlen lügen nicht

Mit weltweit 418.000 ausgelieferten Fahrzeugen im vierten Quartal 2025 verfehlte Tesla nicht nur die Markterwartungen, sondern blieb auch rund 16 Prozent hinter den Vorjahreswerten zurück. Besonders bitter: Das Jahr 2025 markiert einen historischen Wendepunkt, da Tesla die Krone als weltgrößter E-Auto-Hersteller an den chinesischen Konkurrenten BYD abgeben musste. Während BYD auf 2,26 Millionen Einheiten kam, schrumpfte Tesla auf 1,64 Millionen Fahrzeuge – ein Rückgang von fast 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

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Der perfekte Sturm: Steuerboni, Europa und Konkurrenz

Drei Hauptfaktoren belasten das Papier laut HSBC derzeit massiv. Zum einen ist die US-Steuergutschrift ausgelaufen, was die Kaufanreize im Heimatmarkt dämpft. Zum anderen schwächeln die wichtigen Absatzmärkte in Europa und China zusehends. In der EU brachen die Zulassungen zeitweise dramatisch ein, während die chinesische Konkurrenz aggressiv Marktanteile gewinnt. Zwar deutet die Produktion, die im vierten Quartal leicht über den Auslieferungen lag, auf eine mögliche Nachfragebelebung im Frühjahr 2026 hin, doch für die HSBC-Experten überwiegen die strukturellen Risiken.

Woche der Wahrheit: Finanzergebnisse stehen an

Anleger weltweit blicken nun mit Spannung auf morgen, den 28. Januar 2026. An diesem Tag wird Tesla seine detaillierten Finanzergebnisse für das vierte Quartal präsentieren. Die Zahlen werden zeigen, ob die Margen trotz der Rabattchlachten gehalten werden konnten oder ob der fundamentale Druck auf den Aktienkurs weiter zunimmt.

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