Tesla Aktie: Chip-Fabrik für 200 Milliarden
Tesla dreht an mehreren Stellschrauben gleichzeitig. Neben einer Infrastrukturoffensive in Japan und Singapur steht ein milliardenschweres Halbleiterprojekt im Mittelpunkt — ein Vorhaben, das die Dimensionen des bisherigen Tesla-Geschäfts weit übersteigt.
TERAFAB: Teslas Wette auf die KI-Ära
Das ambitionierteste Projekt trägt den Namen „TERAFAB". Gemeinsam mit SpaceX und xAI plant Tesla den Bau einer Chipfabrik in Austin, Texas — Investitionsvolumen: 200 Milliarden Dollar. Die angestrebte Jahreskapazität von einem Terawatt entspräche etwa dem 50-fachen der aktuellen globalen KI-Chip-Produktion.
Die Anlage soll in Phasen hochgefahren werden, die erste Fabrik mit 100 GW Kapazität zwischen 2026 und 2028. Rund 80 Prozent der Produktion sind für Raumfahrtmissionen vorgesehen, der Rest fließt in terrestrische Anwendungen — darunter das autonome Fahrsystem FSD und den Roboter Optimus. Für Optimus peilt Tesla eine Serienproduktion von bis zu einer Million Einheiten jährlich im Werk Fremont an.
Japan, Singapur und die Analysten
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Parallel dazu bestätigte Elon Musk heute ein umfangreiches Investitionsprogramm in Japan. Das Servicecenter-Netz soll von 14 auf über 30 Standorte bis Ende 2026 ausgebaut werden, das Supercharger-Netz bis 2027 auf 180 bis 200 Stationen wachsen. In Singapur präsentierte Tesla zudem eine Langversion des Model Y mit 88-kWh-Akku und 681 km Reichweite (WLTP), die im zweiten Quartal 2026 auf den Markt kommen soll.
Die expansiven Pläne haben Canaccord Genuity nicht davon abgehalten, das Kursziel für die Aktie von 520 auf 420 Dollar zu senken — bei weiterhin bestehendem „Buy"-Rating. Der breite Analystenkonsens liegt bei „Hold" mit einem durchschnittlichen Kursziel von rund 404 Dollar.
Im vierten Quartal 2025 übertraf Tesla mit einem Ergebnis je Aktie von 0,50 Dollar die Erwartungen, der Umsatz von 24,9 Milliarden Dollar lag jedoch 3,1 Prozent unter dem Vorjahreswert. Für das erste Quartal 2026 rechnet der Markt mit rund 365.000 Fahrzeugauslieferungen.
Auf Investorenseite zeigt sich ein uneinheitliches Bild: Während J. Safra Sarasin seinen Anteil im vierten Quartal 2025 um 43,8 Prozent aufstockte, reduzierte Range Financial Group seine Position um 63,2 Prozent. Insider verkauften in den vergangenen 90 Tagen Aktien im Wert von rund 38,3 Millionen Dollar, darunter die Direktoren James R. Murdoch und Kathleen Wilson-Thompson.
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