Tesla Aktie: Skepsis vor Auslieferungen
In wenigen Tagen legt Tesla seine Auslieferungszahlen für das erste Quartal 2026 vor. Während die Wall Street auf ein leichtes Wachstum hofft, wächst in Analystenkreisen die Sorge vor einer Enttäuschung. Sinkende Margen und eine hohe Bewertung zwingen den Autobauer, abseits des Kerngeschäfts neue Erfolge zu präsentieren.
Die Lücke zwischen Erwartung und Skepsis
Am 2. April wird sich zeigen, wie viele Fahrzeuge die Bänder im abgelaufenen Jahresviertel tatsächlich verlassen haben. Der Konsens von 23 Analysten geht von rund 365.600 ausgelieferten Einheiten aus. Das entspräche zwar einem Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dieser Vergleich hinkt allerdings, da Tesla Anfang 2025 wegen der Umstellung auf das überarbeitete Model Y weitreichende Produktionsstopps hinnehmen musste.
Einige Experten sind deutlich pessimistischer. Die Großbank UBS rechnet mit lediglich 345.000 Fahrzeugen und liegt damit spürbar unter den allgemeinen Erwartungen. Auf Prognosemärkten wie Polymarket preisen Händler sogar eine Wahrscheinlichkeit von über 63 Prozent ein, dass die Marke von 350.000 Einheiten unterboten wird.
Margendruck trifft auf Speicher-Boom
Verantwortlich für die nervöse Stimmung unter Anlegern ist auch die Profitabilität. Die operative Marge schrumpfte zuletzt auf magere 5,7 Prozent. Gleichzeitig verschlang der Ausbau der Infrastruktur im vergangenen Jahr über 8,5 Milliarden US-Dollar an Kapitalausgaben – eine Summe, die 2026 noch steigen soll. Seit Jahresbeginn hat der Titel bereits knapp 17 Prozent an Wert verloren und notiert aktuell bei rund 311 Euro.
Ein echter Lichtblick ist hingegen die Energiesparte. Hier erwarten Experten für das erste Quartal einen neuen Rekordwert von 14,4 Gigawattstunden an installierter Speicherleistung. Im Gegensatz zum schwankungsanfälligen Autogeschäft profitiert dieser Bereich von robusten Auftragsbüchern großer Versorger und ist weniger abhängig von der Konsumstimmung.
Software als Bewertungsanker
Um die ambitionierte Bewertung mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 300 zu rechtfertigen, rücken Software und Künstliche Intelligenz immer stärker in den Fokus. Die Zahl der Abonnenten für das Fahrassistenzsystem FSD kletterte Ende vergangenen Jahres auf über 1,1 Millionen. Zudem treibt Tesla die regulatorische Zulassung in Europa voran. Für die Niederlande wurden bereits alle nötigen Dokumente eingereicht, eine EU-weite Genehmigung wird für den Sommer angepeilt.
Die reinen Verkaufszahlen der Autos verlieren für die Kursentwicklung zunehmend an Bedeutung. Investoren fokussieren sich stattdessen auf konkrete Aussagen von CEO Elon Musk zu den KI-Initiativen und der geplanten Robotaxi-Flotte, um die hohe Bewertung des Konzerns künftig zu stützen.
Tesla-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Tesla-Analyse vom 31. März liefert die Antwort:
Die neusten Tesla-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Tesla-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 31. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Tesla: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








