Die Tesla-Aktie zeigt sich nach den jüngsten Quartalszahlen wieder unberechenbar. Trotz eines geringeren Auslieferungsrückgangs als befürchtet, bleibt die Unsicherheit bei Anlegern groß. Während die Zahlen den Markt überraschten, werfen politische Spannungen neue Schatten auf das Unternehmen.

Auslieferungen fallen weniger stark als erwartet

Tesla meldete für das zweite Quartal 384.122 ausgelieferte Fahrzeuge - ein Rückgang von 13,5 Prozent im Jahresvergleich. Die Wall Street hatte mit etwa 390.000 bis 394.378 Einheiten gerechnet, sodass das Ergebnis die pessimistischen Erwartungen nur knapp verfehlte. Die Produktion lag mit 410.244 Fahrzeugen deutlich über den Auslieferungen, was auf Lageraufbau hindeutet.

Der Großteil der Produktion entfiel weiterhin auf die Modelle 3 und Y mit 396.835 hergestellten Einheiten. Bei den Auslieferungen machten diese beiden Modelle 373.728 Fahrzeuge aus. Die übrigen Modelle kamen auf lediglich 10.394 ausgelieferte Einheiten.

Politische Turbulenzen belasten den Kurs

Doch die Zahlen werden überschattet von einem erneuten Konflikt zwischen CEO Elon Musk und US-Präsident Donald Trump. Nach einem Vortagesabsturz der Aktie aufgrund dieser Spannungen erholte sich der Titel vorbörslich um bis zu 7 Prozent nach Bekanntgabe der Quartalszahlen.

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Die politischen Querelen kommen zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Trumps Fiskalpaket begünstigt fossile Industrien und benachteiligt Elektroauto-Hersteller wie Tesla. Gleichzeitig drohen neue Handelsunsicherheiten, da Trump die Schonfrist bei Zöllen nicht über den 9. Juli hinaus verlängern will.

Robotaxi-Hoffnungen und strukturelle Probleme

Tesla startete im vergangenen Monat einen eingeschränkten Robotaxi-Service in Austin, Texas - allerdings noch mit Sicherheitsfahrer. Das Geschäftsmodell der autonomen Fahrzeuge bleibt ein zentraler Bestandteil der Billionen-Dollar-Bewertung des Unternehmens.

Dennoch kämpft Tesla mit strukturellen Herausforderungen. Der geplante günstigere Ableger des Model Y verzögert sich um mehrere Monate. Um Musks Wachstumsziel für das Gesamtjahr zu erreichen, müsste das Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte über eine Million Fahrzeuge ausliefern - eine Rekordleistung, die Analysten für schwer erreichbar halten.

Die Aktie hat in diesem Jahr bereits mehr als 25 Prozent verloren und steht unter dem Druck eines schrumpfenden Marktanteils trotz wachsendem Elektroauto-Markt weltweit.

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