Elon Musk nimmt kein Blatt vor den Mund: Dass traditionelle Autobauer davor zurückschrecken, Teslas „Full Self-Driving“-Software (FSD) zu lizenzieren, bezeichnet er schlicht als „verrückt“. Doch hinter der scheinbaren Ignoranz der Konkurrenz steckt kühles Kalkül. Zahlreiche Branchenentwicklungen der letzten Wochen zeigen, dass die großen Player der Automobilwelt nicht gewillt sind, das Herzstück ihrer zukünftigen Fahrzeuge – die Intelligenz – ausgerechnet an den größten Rivalen auszulagern.

Rivian setzt auf radikale Eigenständigkeit

Ein prominentes Beispiel für diesen Kurs ist der Elektro-Truck-Hersteller Rivian. Statt bei Tesla anzuklopfen, forciert das Unternehmen die vertikale Integration. Rivian entwickelt derzeit einen eigenen Chip, der als zentrales Nervensystem für das autonome Fahren dienen soll. CEO RJ Scaringe unterstrich diese Ambitionen beim „Autonomy & AI Day“ im Dezember deutlich: Rivian plant nicht nur eigene Software, sondern liebäugelt sogar mit dem Aufbau eines eigenen Robotaxi-Geschäfts.

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Fords Kampfansage: Kleiner, günstiger, besser

Auch die Traditionshersteller ziehen nach. Ford kündigte auf der CES 2026 in Las Vegas an, bis 2028 eine eigene „Eyes-off“-Fahrsoftware für öffentliche Straßen zur Marktreife zu bringen. Der strategische Vorteil liegt auf der Hand: Laut Ford senkt die Eigenentwicklung die Kosten um satte 30 Prozent. Zudem behält der Konzern die volle Kontrolle über die Integration und das Nutzererlebnis, was bei einer Fremdlizenz kaum möglich wäre.

Die Abkehr von der Zulieferer-Abhängigkeit

Paul Costa, Leiter der Elektrotechnik bei Ford, brachte es gegenüber „Business Insider“ auf den Punkt. Er betonte, dass man für eine nahtlose Systemintegration nicht auf eine Vielzahl externer Lieferanten setzen könne. „Wir müssen das selbst machen“, so Costa. Das Ziel ist klar definiert: Die Technologie soll durch interne Entwicklung gleichzeitig kleiner, günstiger und leistungsfähiger werden – ein Dreiergespann, das Ford den entscheidenden Vorsprung vor Tesla sichern soll.

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