In vergangenen Krisen hat sich gezeigt, dass das Geschäftsmodell von Telekommunikationsanbietern auch in schwierigen Zeiten funktioniert. Schließlich wollen die Menschen auch, oder gerade in Krisenzeiten miteinander kommunizieren und sich über aktuelle Entwicklungen auf dem laufenden halten. Damit im Hinterkopf scheint es zunächst, als wäre die Aktie der Telekom Austria bei den aktuellen Marktverwerfungen nicht die schlechteste Wahl für Anleger.

Tatsächlich zeigt das Papier sich auch eine ganze Ecke stabiler als beispielsweise Aktien aus dem Bankensektor. Auf Monatssicht ging es "nur" um 4,3 Prozent in die Tiefe und am Freitag fielen die Kursrückgänge mit knapp einem Prozent ebenfalls unterdurchschnittlich aus. Doch in die aus Anlegersicht falsche Richtung ging es dennoch und der Blick nach vorne ist nicht ungetrübt.

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Konsumsorgen bei Telekom Austria

Das Kerngeschäft von Telekom Austria dürfte von den derzeitigen Entwicklungen im Nahen Osten und den Auswirkungen höherer Energiepreise weitgehend unberührt bleiben. Einzig höhere Kosten könnten sich bemerkbar machen, was das Unternehmen aber weitestgehend an die Kundschaft weiterreichen könnte. Doch gerade auf dem österreichischen Heimatmarkt enttäuschte das Wachstum schon vor Kriegsausbruch im Iran und letzterer wird eher nicht zu einer plötzlichen Wiederbelebung sorgen.

Die Märkte stehen unter der Sorge vor einer wieder anziehenden Inflation, die sich auch bei der Telekom Austria als Wachstumshemmer herausstellen konnte. Mit zu den guten Ergebnissen im Vorjahr beigetragen hatte der Verkauf von Endgeräten, der sich um neun Prozent auf 887 Millionen steigerte. In einem Szenario höherer Inflation könnte hier die Kurve wieder in die entgegengesetzte Richtung gehen.

Untröstlich

Bei der Telekom Austria ist derzeit nicht alles schlecht, ganz im Gegenteil. Die Zahlen zeigten Wachstumssignale und die Dividende soll um immerhin 0,02 auf 0,42 Euro je Aktie erhöht werden. Für Anleger gibt es also weiterhin noch etwas zu holen. Doch schwebt eben über dem Gesamtmarkt ein nicht eben kleines Damoklesschwert, dessen Schatten auch auf der Aktie der Telekom Austria lastet. So sich das allgemeine Sentiment nicht wieder aufhellen mag, zeigen die Indikatoren kurzfristig weiterhin nach unten.

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