TeamViewer Aktie: Analysten optimistisch
TeamViewer erfüllt die eigene Prognose für 2025 – und die Aktie reagiert mit deutlichen Kursgewinnen. Das Göppinger Softwareunternehmen konnte im vierten Quartal vor allem im Geschäft mit Großkunden punkten. Parallel dazu kaufen Insider verstärkt Aktien, während mehrere Analysten ihre positiven Einschätzungen bekräftigen.
Die wichtigsten Fakten:
- Pro-forma-Umsatz 2025: rund 767 Mio. Euro (+5% währungsbereinigt)
- Adjusted EBITDA-Marge bei angepeilten 44%
- Enterprise-Segment mit sehr starkem Q4
- Durchschnittliches Analystenkursziel: 10,35 Euro
- Aktienrückkauf über 132 Mio. Euro abgeschlossen
Guidance eingehalten – trotz Währungsgegenwind
Das Trading Update vom 9. Januar zeigt: TeamViewer hat die selbst gesteckten Ziele erreicht. Der Annual Recurring Revenue (ARR) kletterte auf circa 760 Mio. Euro, währungsbereinigt ein Plus von 2 Prozent. Ohne die Belastungen durch den EUR/USD-Wechselkurs hätte das Unternehmen das untere Ende der Guidance sogar um etwa 2 Mio. Euro übertroffen.
Bemerkenswert: Im vierten Quartal legte der ARR um 11 Mio. Euro zu – deutlich mehr als in den ersten drei Quartalen zusammen (7 Mio. Euro). Diese Beschleunigung geht maßgeblich auf das Enterprise-Geschäft zurück.
Großkunden treiben das Wachstum
Das Segment mit Unternehmenskunden entwickelte sich zum Hoffnungsträger. Zwei strategische Großaufträge mit einem kombinierten Gesamtvertragswert von rund 10 Mio. Euro (ARR: ca. 3 Mio. Euro) unterstreichen die Dynamik. Auch die 2024 für 720 Mio. Dollar übernommene Tochter 1E zeigte erstmals wieder sequentielles ARR-Wachstum.
Anders sieht es im SMB-Segment aus. Das Geschäft mit kleineren Kunden erfüllte lediglich die internen Erwartungen. Die erhöhte Kundenabwanderung in diesem Bereich bleibt eine Herausforderung.
Analysten sehen deutliches Potenzial
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Barclays-Analystin Alice Jennings bekräftigte ihre Kaufempfehlung mit Kursziel 8,50 Euro. RBC Capital Markets hält ebenfalls an der Buy-Einstufung fest, während Kepler Capital den fairen Wert sogar bei 12,80 Euro sieht. Das durchschnittliche Kursziel der 16 Coverage-Analysten liegt bei 10,35 Euro – ein theoretisches Aufwärtspotenzial von rund 73 Prozent.
Allerdings: Mehrere Häuser haben ihre Ziele zuletzt reduziert. Deutsche Bank und JPMorgan senkten auf 7,50 Euro, die DZ Bank stufte im Oktober auf "Neutral" herab. Die Spanne der Einschätzungen reicht von pessimistischen 6,50 Euro bis zu optimistischen 17 Euro.
Insider setzen auf Erholung
Die Signale der Unternehmensinnen verdienen Beachtung. Zuletzt kauften mehrere Insider TeamViewer-Aktien. Das parallel abgeschlossene Aktienrückkaufprogramm umfasste mehr als 10 Millionen eigene Anteile für 132,31 Mio. Euro. Eine Stimmrechtsmitteilung des norwegischen Finanzministeriums deutet zudem auf Umschichtungen bei institutionellen Investoren hin.
Die Bewertung erscheint moderat: Bei einer Marktkapitalisierung von rund 895 Mio. Euro liegt das KGV bei 7,8. Die Forward Free Cash Flow Yield erreicht circa 12 Prozent. Der Verschuldungsgrad von 760 Prozent resultiert aus der 1E-Übernahme – das Management plant, die Verschuldung innerhalb von acht Quartalen auf das Zweifache des EBITDA zu senken.
Vollständige Zahlen am 10. Februar
Die detaillierten Geschäftszahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 folgen am 10. Februar 2026. Dann zeigt sich, ob die operative Marge tatsächlich bei 44 Prozent liegt und wie sich neue Produkte wie DEX Essentials und TeamViewer ONE auf die Kundenbindung auswirken. Für die weitere Kursentwicklung dürfte entscheidend sein, ob das Enterprise-Momentum anhält und das SMB-Geschäft stabilisiert werden kann.
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