Symrise Aktie: Wichtige Entscheidung steht an
Die Symrise-Aktie sendet derzeit widersprüchliche Signale, die Anleger in Alarmbereitschaft versetzen. Während Leerverkäufer den angeschlagenen DAX-Konzern weiterhin im Visier haben, deuten technische Indikatoren und der Einstieg eines Großinvestors auf eine mögliche Trendwende hin. Kann sich der Titel nach dem massiven Kursverfall der letzten zwölf Monate endlich stabilisieren?
- Großaktionär: US-Vermögensverwalter MFS hält nun über 5 Prozent der Anteile.
- Kursziel: Morgan Stanley sieht Potenzial bis 102 Euro.
- Technik: Der RSI von 27,5 signalisiert eine überverkaufte Situation.
- Warnsignal: Leerverkäufer bleiben trotz Bodenbildung aktiv.
Leerverkäufer gegen Großinvestoren
Die Gemengelage ist komplex. Auf der einen Seite steht die anhaltende Skepsis institutioneller Leerverkäufer. Da Symrise im vergangenen Jahr zu den schwächsten Werten im deutschen Leitindex gehörte – der Kurs liegt aktuell rund 34 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch vom Juni 2025 –, spekulieren einige Marktteilnehmer offenbar weiter auf fallende Kurse. Die jüngste Stabilisierung um die Marke von 70 Euro könnte für Short-Seller Anlass sein, ihre Positionen neu zu bewerten oder bei einem Bruch wichtiger Unterstützungen sogar auszubauen.
Dem gegenüber stehen jedoch handfeste Kaufargumente. Der US-Vermögensverwalter MFS hat seinen Anteil jüngst auf über 5 Prozent aufgestockt, was Marktbeobachter als Vertrauensbeweis eines "Smart Money"-Akteurs werten. Unterstützt wird diese bullishe Sichtweise von Morgan Stanley: Die Analysten bestätigten ihr "Overweight"-Votum mit einem Kursziel von 102 Euro, was vom aktuellen Niveau aus ein erhebliches Aufwärtspotenzial impliziert.
Charttechnik liefert Hoffnungsschimmer
Auch die charttechnische Situation hellt sich zum Wochenende leicht auf. Bei den in den USA gehandelten ADRs (American Depositary Receipts) wurde ein Kreuzen der 38-Tage-Linie nach oben registriert. Solche Signale im Auslandshandel dienen oft als Vorbote für die Stimmung im Xetra-Hauptgeschäft.
Zudem deutet der Relative-Stärke-Index (RSI) mit einem Wert von 27,5 darauf hin, dass die Aktie technisch überverkauft ist. Dies erhöht statistisch die Wahrscheinlichkeit einer Gegenbewegung. Mit einem Schlusskurs von 70,06 Euro am Freitag konnte zudem der Abstand zum 52-Wochen-Tief bei 66,80 Euro zumindest leicht vergrößert werden.
Fazit: Fokus auf die 70-Euro-Marke
Der Wochenstart dürfte volatil werden, da die charttechnischen Kaufsignale der ADRs direkt auf die Skepsis der Leerverkäufer treffen. Entscheidend für die weitere Entwicklung ist die Verteidigung der Unterstützung bei 70 Euro. Gelingt es den Käufern, diese Marke zu halten und die Impulse aus dem US-Handel aufzunehmen, ist eine Erholung in Richtung des 200-Tage-Durchschnitts denkbar. Fällt der Kurs jedoch nachhaltig darunter, rückt das Dezember-Tief bei 66,80 Euro als nächste kritische Haltestelle in den Fokus.
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