Aufatmen bei Michael Saylor: Der Indexanbieter MSCI hat am Dienstag seinen umstrittenen Plan auf Eis gelegt, Unternehmen mit umfangreichen Bitcoin-Beständen aus seinen globalen Indizes zu entfernen. Für Strategy bedeutet das eine Kehrtwende – das Szenario massiver Zwangsverkäufe durch passive Fonds ist vorerst vom Tisch.

Die Aktie reagierte prompt und schoss am Mittwoch um über 6 Prozent nach oben. Ein bemerkenswerter Aufschwung, nachdem das Papier am Vortag noch 4,1 Prozent verloren hatte. Der Grund für den gestrigen Abverkauf: Strategy hatte einen nicht realisierten Verlust von 17,44 Milliarden Dollar auf seine Bitcoin-Bestände im vierten Quartal 2025 offengelegt.

Was war passiert?

Im Oktober hatte MSCI für erhebliche Unruhe gesorgt. Der Finanzdienstleister prüfte, ob Firmen, deren Bilanzsumme zu 50 Prozent oder mehr aus digitalen Vermögenswerten besteht, noch in die Benchmarks gehören. Als sogenannte "Digital Asset Treasuries" (DAT) wären solche Unternehmen dann aus den Indizes geflogen – mit potenziell verheerenden Folgen.

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Nun die Entwarnung: MSCI will stattdessen eine breitere Überprüfung starten, wie Unternehmen ohne klassische Umsatzströme generell in seinen Indizes berücksichtigt werden sollen. Die nächste Indexüberprüfung ist für Februar 2026 angesetzt. Strategy bleibt also vorerst drin.

Turbulentes Jahr für die Bitcoin-Strategie

Der Kurssprung am Mittwoch kommt nach einem schwierigen Jahr: Die Strategy-Aktie hat 2025 nahezu die Hälfte ihres Wertes verloren. Bitcoin selbst rutschte am Mittwoch um 1,8 Prozent auf 92.027 Dollar ab. Die anhaltende Schwäche der Kryptowährung und wachsende Zweifel an der schuldenfinanzierten Bitcoin-Kaufstrategie des Unternehmens hatten Investoren zunehmend nervös gemacht.

Die geopolitischen Spannungen zwischen China und Japan sowie die Unsicherheit über die US-Venezuelapolitik drückten zusätzlich auf die Risikobereitschaft der Anleger. Hinzu kommt: Am Freitag stehen wichtige US-Arbeitsmarktdaten an – ein weiterer Grund für Zurückhaltung an den Märkten.

Für Strategy ist die MSCI-Entscheidung dennoch ein wichtiger Teilerfolg. Das Damoklesschwert ist abgewendet – zumindest bis 2026.

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