Strategy Aktie: Insider verkaufen
Die ehemals als MicroStrategy bekannte Strategy Inc. steht unter Druck. Nachdem das Unternehmen seine aggressive Bitcoin-Strategie weiterverfolgt, häufen sich die Verkaufsmeldungen von Insidern – und das ausgerechnet in einer Phase, in der die Aktie ohnehin massiv unter die Räder gerät.
Mehrere Insider-Verkäufe binnen Tagen
Die jüngsten SEC-Unterlagen zeigen ein klares Muster: Am 22. und 23. Januar 2026 wurden jeweils Form-144-Meldungen eingereicht. Diese Formulare signalisieren die Absicht von Unternehmens-Insidern oder nahestehenden Personen, eingeschränkte Aktien zu verkaufen.
Zwar sind solche Transaktionen nicht automatisch ein Alarmsignal – Insider verkaufen aus verschiedenen Gründen. Doch die zeitliche Häufung fällt auf, zumal sie mit einem schwierigen Marktumfeld zusammenfällt. Für Investoren, die das Vertrauen des Managements in die eigene Aktie bewerten, sind diese Meldungen jedenfalls kein positives Signal.
Zuvor hatte das Unternehmen am 20. Januar ein Form 8-K eingereicht, das typischerweise wichtige Ereignisse dokumentiert. Details zum Inhalt dieser Meldung liegen nicht vor.
Turbulentes Marktumfeld belastet
Die Verkaufswelle der Insider trifft Strategy in einer Phase erhöhter Volatilität. Die Aktie notiert aktuell bei rund 135 Euro – exakt auf dem 52-Wochen-Tief. Seit Jahresbeginn verlor der Titel über 14 Prozent, auf Sicht von zwölf Monaten steht ein drastischer Rückgang von fast 60 Prozent zu Buche.
Der Grund: Strategy ist als Bitcoin-Treasury-Unternehmen eng mit der Entwicklung der Kryptowährung verknüpft. In einem Marktumfeld, das von geopolitischen Spannungen – zuletzt Schlagzeilen zur sogenannten „Grönland-Krise" – geprägt ist, leiden risikoreiche Assets besonders. Als High-Beta-Wert reagiert die Strategy-Aktie überproportional auf Stimmungsschwankungen.
Neuer Name, alte Strategie
Im August 2025 benannte sich MicroStrategy in Strategy Inc. um, um die Doppelrolle als Analytics-Anbieter und Bitcoin-Investor zu unterstreichen. Das Kürzel MSTR blieb erhalten, ebenso die Strategie, über Fremd- und Eigenkapital massiv in Bitcoin zu investieren.
Die nächsten Wochen dürften zeigen, ob institutionelle Investoren die jüngsten Insider-Verkäufe als Routine oder als Warnsignal deuten. Bei anhaltendem Marktdruck könnte die Aktie weiter nachgeben.
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