Strategy Aktie: Insider greifen zu
Strategy Inc., ehemals MicroStrategy, steht weiterhin im Zentrum der Debatte um Corporate Bitcoin-Treasuries. Doch während die Aktie nach volatilen Wochen nahe ihrem Jahrestief notiert, sendet ein prominenter Director ein klares Signal: Carl J. Rickertsen kaufte Mitte Januar Aktien im Wert von knapp 780.000 Dollar. Ein Vertrauensbeweis – oder kalkuliertes Timing?
Milliarden-Offensive im Bitcoin-Markt
Zwischen dem 12. und 19. Januar 2026 erwarb Strategy rund 22.305 Bitcoins für etwa 2,13 Milliarden Dollar. Mit nun insgesamt 709.715 Bitcoins im Bestand hält das Unternehmen die größte Corporate-Position weltweit. Der Marktwert dieser Bestände liegt bei geschätzten 63 Milliarden Dollar – deutlich über der Marktkapitalisierung von 46,9 Milliarden Dollar.
Diese Konstellation führt zu einer bemerkenswerten Bewertungssituation: Investoren erwerben faktisch das operative Software-Geschäft zum Nulltarif, wenn sie den Bitcoin-Bestand zum Liquidationswert ansetzen. Die Geschäftszahlen des dritten Quartals 2025 zeigten Umsätze von 128,69 Millionen Dollar im Analytics-Segment – doch dieser Teil des Geschäfts spielt für die Bewertung kaum noch eine Rolle.
Director kauft am Tief
Am 12. Januar, während die Aktie nach monatelanger Schwäche konsolidierte, erwarb Carl J. Rickertsen 5.000 Aktien zu durchschnittlich 155,88 Dollar. Im Gegensatz zu automatischen Optionsausübungen oder Aktienzuteilungen handelt es sich um einen klassischen Open-Market-Kauf – eine Transaktion, die Marktteilnehmer typischerweise als Überzeugungssignal werten.
Der Zeitpunkt ist bemerkenswert: Die Aktie hatte in den vorangegangenen Wochen massiv korrigiert und notierte nahe dem 52-Wochen-Tief von 149,75 Dollar. Rickertsen positionierte sich damit bewusst in einer Phase, in der andere Insider zuletzt eher verkauft hatten.
Quartalszahlen voraus
Die Veröffentlichung der Q4-2025-Zahlen dürfte entscheidend werden. Anleger warten auf Klarheit, ob das Software-Geschäft weiterhin Wachstum zeigt und ob die Bitcoin-Strategie operativ nachhaltig finanzierbar bleibt. Die Analystenschätzungen für das Kursziel variieren erheblich – ein direktes Spiegelbild der Unsicherheit über die Bewertung eines Hybrids aus Software-Anbieter und Krypto-Treasury.
Mit einer 52-Wochen-Spanne von 149,75 bis 457,22 Dollar bleibt die Volatilität extrem. Die Aktie schloss am 22. Januar bei 160,98 Dollar, nur rund sieben Prozent über dem Jahrestief. Ob Rickertsens Kauf den Boden markiert oder lediglich eine Episode in einem größeren Abwärtstrend darstellt, wird sich zeigen, sobald die nächsten Geschäftszahlen vorliegen und der Bitcoin-Kurs seine Richtung klarer definiert.
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