MicroStrategy Aktie: Vanguard steigt ein
MicroStrategy zeigt sich trotz monatelanger Talfahrt kämpferisch. Während die Aktie am Freitag um 1,32 Prozent auf 163,11 US-Dollar zulegte, sorgte vor allem eine halbe Milliarde Dollar von Vermögensverwalter Vanguard für Aufmerksamkeit. Zugleich verkaufte ein Insider – und der Bitcoin-Kurs erholte sich spürbar.
Großinvestor und gemischte Insider-Signale
Vanguard investierte rund 505 Millionen US-Dollar in MicroStrategy und setzte damit ein klares Zeichen. Die Aktie handelt nahe ihrem 52-Wochen-Tief von 149,75 US-Dollar, die Kapitalspritze wirkte am Freitag stabilisierend.
Parallel dazu meldete das Unternehmen eine Insider-Transaktion: Wei-Ming Shao, Executive Vice President und General Counsel, verkaufte 2.000 Aktien der Klasse A im Wert von etwa 322.000 US-Dollar. Die Papiere stammten aus einer Optionsausübung, die ursprünglich 2021 gewährt wurde. Shao hatte in den vergangenen drei Monaten bereits mehrfach verkauft. Auf der anderen Seite kaufte Direktorin Jane Dietze Anfang der Woche 1.000 Aktien – ein Zeichen interner Zuversicht.
Die Kurserholung am Freitag wurde auch durch den Bitcoin-Preis gestützt. Die Kryptowährung kletterte über die Marke von 91.000 US-Dollar, angetrieben durch Währungsinterventionen in Asien. MicroStrategy als größter börsennotierter Bitcoin-Halter profitierte von der engen Korrelation und erholte sich vom Tagestief um rund fünf Prozent.
Bitcoin-Kaufrausch geht weiter
Zwischen dem 12. und 19. Januar kaufte MicroStrategy weitere 22.305 Bitcoin für 2,13 Milliarden US-Dollar – die größte Wochenkaufmenge seit 2024. Berichten zufolge hält das Unternehmen mittlerweile etwa 700.000 Bitcoin, deutlich mehr als die Gesamtverschuldung von 8,2 Milliarden US-Dollar.
Die Kehrseite der Medaille: Im Jahresvergleich sanken die Umsätze um 6,61 Prozent auf 463,46 Millionen US-Dollar, während ein Nettoverlust von 1,17 Milliarden US-Dollar zu Buche steht. Analysten bleiben dennoch optimistisch – 88 Prozent empfehlen die Aktie zum Kauf, das Konsensrating lautet "Strong Buy". Allerdings senkten Mizuho und TD Cowen ihre Kursziele im Januar auf 403 beziehungsweise 440 US-Dollar und verwiesen auf die Prämie zum Nettoinventarwert sowie Umsetzungsrisiken.
Entscheidung steht bevor
Technisch bleibt die Lage angespannt. Die Aktie handelt zwar über ihrem 20-Tage-Durchschnitt von 162,43 US-Dollar, liegt aber weit unter den längerfristigen Durchschnitten. Marktbeobachter sehen erst bei einem Durchbruch über 170 US-Dollar eine Entspannung des bearishen Trends.
Am oder um den 5. Februar wird MicroStrategy seine Quartalszahlen veröffentlichen. Investoren dürften vor allem auf die "Bitcoin Yield"-Kennzahlen und die Stabilität der Software-Umsätze achten.
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