Strategy Aktie: Insider greift zu
Die Aktie von Strategy hat turbulente Monate hinter sich: Seit dem Hoch im November 2024 verlor das Papier drastisch an Wert und notiert aktuell rund 68 Prozent tiefer. Doch inmitten der Diskussionen um die faire Bewertung sendet ein Insider nun ein Signal, auf das Anleger lange gewartet haben. Erstmals seit Jahren greift ein Vorstandsmitglied wieder zu, während das Unternehmen seine Bitcoin-Bestände weiter aggressiv ausbaut.
Wichtiges Signal aus dem Vorstand
Nach einer langen Phase reiner Verkäufe hat Board-Mitglied Carl Rickertsen in dieser Woche die Seiten gewechselt. Für rund 780.000 USD erwarb er 5.000 Aktien zu einem Durchschnittskurs von 155,88 USD. Dies markiert seinen ersten Aktienkauf seit Juni 2022. In den vergangenen dreieinhalb Jahren war Rickertsen ausschließlich durch Verkäufe aufgefallen, was dem aktuellen Schritt besonderes Gewicht verleiht.
Marktbeobachter werten dies als Reaktion auf die normalisierte Bewertung. Während Anleger im November 2024 noch einen Aufschlag von 240 Prozent auf den Wert der Bitcoin-Bestände zahlten, ist dieses Premium mittlerweile fast vollständig verflogen. Der Unternehmenswert von 67 Milliarden USD liegt nun nahezu gleichauf mit dem Wert der Bitcoin-Assets in der Bilanz (64 Milliarden USD).
Aggressive Expansion trifft auf Skepsis
Trotz der Kursverluste hält das Unternehmen an seiner Strategie fest. Zwischen dem 5. und 11. Januar kaufte Strategy weitere 13.627 Bitcoin für etwa 1,25 Milliarden USD. Finanziert wurde dieser Zukauf erneut durch die Ausgabe neuer Aktien.
Genau hier sehen Kritiker jedoch das Problem:
* Verwässerung: Die ständige Ausgabe neuer Aktien drückt auf den Gewinn je Aktie.
* Hohe Fixkosten: Jährliche Verpflichtungen für Zinsen und Dividenden belaufen sich auf 300 bis 340 Millionen USD.
* Operative Schwäche: Das klassische Software-Geschäft schreibt kaum schwarze Zahlen.
Um die Zinszahlungen der kommenden zwölf Monate zu decken, plant das Unternehmen bereits die Ausgabe weiterer Aktien im Wert von 1,44 Milliarden USD. Analysten sehen hierin ein strukturelles Risiko, da die Verschuldung ohne signifikante operative Gewinne rein durch Kapitalerhöhungen bedient wird.
Analysten korrigieren Ziele
Auch die Analystenseite reagiert auf die veränderte Lage. Die japanische Bank Mizuho senkte ihr Kursziel am 16. Januar von 484 USD auf 403 USD, behielt aber die Einstufung „Outperform“ bei. Als Gründe nannten die Experten politische und makroökonomische Faktoren, die den Sektor im Jahr 2026 beeinflussen könnten. Dennoch wird die Aktie mit einem Forward-KGV von 2,53 deutlich günstiger gehandelt als der Sektordurchschnitt (11,77).
Mit einem Schlusskurs von 173,71 USD am Freitag konnte sich das Papier zuletzt etwas stabilisieren und verzeichnete auf Wochensicht ein Plus von gut 10 Prozent. Für die weitere Entwicklung ist nun entscheidend, ob die Unterstützung bei 165 USD hält. Ein Ausbruch über die Zone von 193 bis 200 USD wäre technisch notwendig, um eine nachhaltige Trendwende in Richtung der Widerstände bei 220 USD einzuleiten.
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