Strabag-Aktie: Großauftrag aus UK!
Der Sanierungsbedarf in Europa bleibt weiterhin hoch, was nicht nur marode Bahnstrecken und vom Einsturz gefährdete Brücken in Deutschland betrifft. Auch im Vereinigten Königreich hat so manche Struktur schon bessere Tage erlebt. Daraus entstehen für den Baukonzern Strabag interessante Chancen, was kürzlich einmal mehr unter Beweis gestellt werden konnte.
Die Tochter Strabag UK konnte von der Jewel of Hertsmere Limited einen umfangreichen Auftrag zur Sanierung des Aldenham-Stausees an Land ziehen. Das Projekt fällt recht umfangreich aus. Neben dem Austausch des bestehenden Damms ist die Errichtung eines Überlaufs aus Stahlbeton vorgesehen. Außerdem sollen eine neue Fußgängerbrücke sowie ein neuer öffentlicher Fußweg entlang der Dammstrecke entstehen.
Strabag steht bereit
Finanzielle Details zum neuen Auftrag wurden zwar nicht kommuniziert. Es darf aber davon ausgegangen werden, dass sich das Projekt für Strabag auszahlen wird. Der Einzelauftrag ist dabei noch kein Kurstreiber, weshalb die Strabag-Aktie am Freitag in einem schwierigen Marktumfeld letztlich auch um 1,9 Prozent auf 86,70 Euro nachgab. Es ist aber ein weiterer von vielen Belegen dafür, wie viel es momentan in Europa noch zu tun gibt.
Gedrückt wird die Stimmung, wie sollte es anders sein, durch den Irankrieg. Jener hat die Märkte insgesamt noch immer fest im Griff. In Europa machen sich große Sorge um steigende Kosten breit, was auch Strabag schwer treffen könnte. Trotz solcher Vorbehalte und Kursverlusten von 7,4 Prozent im Wochenvergleich hat die Aktie den generellen Aufwärtstrend im Chart aber noch nicht verlassen.
Eingetrübt
An den fundamentalen Aussichten bei Strabag hat sich erstaunlich wenig geändert. Der Auftrag aus dem Vereinigten Königreich dürfte nicht der letzte seiner Art gewesen sein. Diverse Infrastrukturvorhaben in Europa sichern dem Unternehmen weiterhin große Chancen. Solange allerdings Sorgen um Ölpreise, Konjunktur und dergleichen mehr die Märkte bestimmen, will erst einmal keine Kauflaune aufkommen. Ob es sich dabei um eine Kaufgelegenheit oder doch eher ein Warnsignal handeln mag, das lässt sich momentan leider kaum einschätzen.
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