Stadler Rail Aktie: Pünktlich geliefert
Während viele Zugbauer mit Verzögerungen kämpfen, beweist Stadler Rail Liefertreue: Die drei SMILE-Hochgeschwindigkeitszüge für die österreichische WESTbahn nahmen am 1. März planmäßig den Betrieb auf – keine zwei Jahre nach Vertragsunterzeichnung. Eine bemerkenswerte Leistung in einer Branche, wo vier bis fünf Jahre als Standard gelten.
Schnellste Züge Österreichs im Einsatz
Die drei Stadler SMILE verkehren seit dem 1. März zwischen Wien und Kärnten über die neue Koralmbahn. Mit Höchstgeschwindigkeiten von 250 km/h sind sie derzeit die schnellsten Triebzüge im regulären Fahrgastbetrieb Österreichs. WESTbahn startete zunächst mit drei täglichen Verbindungen pro Richtung, ab 26. März folgt der Ausbau auf fünf Verbindungen an Wochenenden und Ferienzeiten.
Die 202 Meter langen, elfteiligen Gliedertriebzüge wurden ursprünglich für den Gotthard-Basistunnel entwickelt. Da ein Teil der Route über die historische Semmeringbahn führt, wo Lichtprofilbeschränkungen den Einsatz von Doppelstockfahrzeugen verhindern, entschied sich WESTbahn für ein sechsjähriges Leasing direkt bei Stadler. Die Züge verfügen über TSI-Zulassung für Schweiz, Deutschland, Italien und Österreich sowie drei unterschiedliche Stromversorgungssysteme.
Lieferfähigkeit als Wettbewerbsvorteil
Die schnelle Auslieferung unterstreicht die Produktionskapazitäten am Hauptstandort Bussnang. Für Stadler ist WESTbahn nach der SBB der zweite SMILE-Kunde – in der Schweiz verkehrt der Typ unter dem Namen Giruno. Der private Betreiber fordert damit die staatlichen ÖBB auf der strategisch wichtigen Wien-Kärnten-Achse heraus.
Parallel meldete Stadler weitere operative Erfolge: In der Schweiz nahm BLT Baselland Transport als erstes Unternehmen semi-autonome Züge mit Automatisierungsgrad GoA2 in Betrieb. Die türkische TCDD Taşımacılık bestellte 35 Diesellokomotiven vom Typ Euro4001. Und in Dänemark erhielt ein Konsortium aus Siemens Mobility und Stadler den Zuschlag für die Umrüstung des Kopenhagener S-Bahn-Netzes auf fahrerlosen Betrieb.
Margenziele im Fokus
Am 18. März folgen die Jahreszahlen. Investoren dürften besonders auf die Margenentwicklung achten und darauf, wie erfolgreich der umfangreiche Auftragsbestand in Umsatz übersetzt wurde. Die pünktliche Inbetriebnahme in Österreich liefert einen sichtbaren Beleg für Stadlers Ausführungsqualität – ein Argument, das im Vorfeld der Zahlen Gewicht haben dürfte. Der Aktienkurs steht bei 20,90 Euro und notiert damit nahe dem 52-Wochen-Tief.
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