Stadler Rail Aktie: Orderboom verpufft
Historische Großaufträge im Wert von über 3 Milliarden Euro – und trotzdem keine Kursrally. Stadler Rail liefert im Januar operativ ab, doch die Börse bleibt skeptisch. Der Schienenfahrzeughersteller kämpft um das Vertrauen der Anleger, während das Chartbild weiter Warnsignale sendet.
Zwei Mega-Deals binnen einer Woche
Mitte Januar sicherte sich Stadler gleich zwei bedeutende Projekte:
Die wichtigsten Fakten:
- Dänemark-Auftrag (15. Januar): 226 vollautomatische S-Bahnen für die Dänischen Staatsbahnen (DSB) im Konsortium mit Siemens Mobility – Volumen rund 3 Milliarden Euro
- Ungarn-Projekt (12. Januar): Modernisierung von 93 gebrauchten GTW-Zügen für die Ungarische Staatsbahn (MÁV)
- Aktueller Kurs: Notiert bei 20,65 Euro, nur knapp über dem 52-Wochen-Tief
Der DSB-Deal markiert einen der größten Aufträge in der Unternehmensgeschichte. Die Konsortialstruktur mit Erzrivale Siemens ist dabei ungewöhnlich, minimiert aber auch Projektrisiken.
Margendruck im Fokus
Die zögerliche Marktreaktion hat einen klaren Grund: Investoren zweifeln an der Profitabilität. Der harte Preiswettbewerb und die Aufteilung des Ertrags mit Siemens lassen Sorgen über dünne Gewinnmargen aufkommen.
Die Partnerschaft mit dem Münchner Konkurrenten sorgt für gemischte Signale. Während sie Risiken reduziert, teilt sie auch den potenziellen Gewinn. Für Anleger zählt längst nicht mehr nur das reine Auftragsvolumen – die Frage nach der Marge dominiert.
Charttechnik unter Druck
Die technische Verfassung bleibt angespannt. Der Widerstand bei 20,50 Euro erweist sich als hartnäckig, während der übergeordnete Abwärtstrend intakt bleibt. Das Unterschreiten wichtiger Durchschnittslinien bremst neue Käufer aus.
Erst ein dynamischer Ausbruch über 21 Euro würde das Chartbild aufhellen. Bis dahin fehlt das technische Kaufsignal.
Management muss liefern
Die kommenden Quartalszahlen werden zur Bewährungsprobe. Das Management muss nachweisen, dass die Januar-Projekte nicht nur Umsatz, sondern echte Profitabilität liefern. Solange dieser Beweis aussteht, bleibt Stadler Rail eine Geduldsprobe für Aktionäre – trotz voller Auftragsbücher.
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