Die Ungewissheit über den künftigen Kurs der US-Notenbank Federal Reserve hält die Rentenmärkte weiterhin in Atem. Während die jüngsten Sitzungsprotokolle der Fed eine gespaltene Meinung zur Zinspolitik offenbaren, rücken variabel verzinsliche Anleihen als defensive Absicherung in den Vordergrund. Der SPDR Bloomberg Investment Grade Floating Rate ETF profitiert dabei von seinem Fokus auf Wertpapiere, deren Kupons sich regelmäßig an das aktuelle Zinsniveau anpassen.

Fed-Protokolle stützen Floating-Rate-Konzept

Die am Mittwoch veröffentlichten Protokolle des Januar-Treffens der US-Notenbank zeigen eine uneinige Führungsebene. Zwar befürwortet eine Mehrheit künftige Zinssenkungen bei nachlassender Inflation, doch einige Teilnehmer mahnen angesichts eines hartnäckigen Preiswachstums sogar mögliche Zinserhöhungen an. Diese abwartende Haltung der Währungshüter spielt variabel verzinslichen Titeln (Floating Rate Notes, FRNs) in die Karten.

Da der ETF den Bloomberg U.S. Dollar Floating Rate Note < 5 Years Index abbildet, werden die Zinszahlungen periodisch angepasst. Dieser Mechanismus ermöglicht es dem Fonds, bei stabil hohen oder steigenden Zinsen attraktive Renditen zu erzielen, während das Zinsänderungsrisiko aufgrund der sehr kurzen Duration minimal bleibt. Kann der ETF seine Rolle als defensiver Stabilitätsanker auch bei volatilen Märkten behaupten? Die ausschließliche Konzentration auf Investment-Grade-Papiere mit einem Rating von mindestens Baa3/BBB- spricht für eine vergleichsweise geringe Volatilität.

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Fokus auf den Finanzsektor

Das Portfolio weist mit einem Anteil von rund 52 % eine deutliche Konzentration auf den Finanzsektor auf. Diese Gewichtung resultiert aus dem hohen Emissionsvolumen variabel verzinslicher Anleihen durch große Bankinstitute. Trotz der Ausrichtung auf Schuldner mit hoher Bonität bleibt der ETF aufgrund dieser Sektorballung empfänglich für systemische Risiken innerhalb der Bankenbranche.

Im direkten Wettbewerb mit anderen Produkten wie dem iShares Floating Rate Bond ETF (FLOT) hebt sich der SPDR-Fonds durch seine spezifische Index-Methodik ab. Diese schließt inflationsgebundene und verbriefte Anleihen konsequent aus, um den Fokus rein auf Unternehmens- und Staatsanleihen mit variabler Verzinsung zu legen. Angesichts der stabilen Leitzinsen bietet der Fonds derzeit eine wettbewerbsfähige Dividendenrendite, was ihn für Anleger als kurzfristigen Parkplatz für liquide Mittel interessant macht.

Index-Rebalancing am nächsten Freitag

Ein technischer Aspekt rückt zum Monatsende in den Fokus: Am nächsten Freitag, den 27. Februar, findet die monatliche Neugewichtung des Bloomberg-Index statt. Dabei werden die Portfoliogewichtungen angepasst und neue Emissionen mit einem Mindestvolumen von 300 Millionen US-Dollar integriert.

Für den weiteren Verlauf des ersten Quartals bleiben die kommenden Inflationsdaten und der US-Arbeitsmarktbericht die entscheidenden Taktgeber. Diese Datenpunkte werden maßgeblich beeinflussen, ob die Federal Reserve den Weg für die von einigen Marktbeobachtern prognostizierten vierteljährlichen Zinssenkungen im späteren Jahresverlauf frei macht oder die Zinsen länger auf dem aktuellen Niveau belässt.

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