Während der Kurs von Solana zuletzt massiv unter Druck geriet, forciert das Netzwerk seine Expansion im institutionellen Sektor. In Hongkong versammelten sich diese Woche über 2.000 Branchenvertreter, um die Verschmelzung mit der traditionellen Finanzwelt voranzutreiben. Gleichzeitig soll eine strategische Partnerschaft das Problem der Kapitalbindung für Großanleger lösen und den Zugang zu Renditen vereinfachen.

Fokus auf Asien und Tokenisierung

Die „Solana Accelerate APAC“-Konferenz, die am 11. Februar 2026 in Hongkong endete, verdeutlichte den Anspruch des Netzwerks, tiefer in die regulierten Finanzmärkte vorzudringen. Neben Vertretern der Solana Foundation sprachen Führungskräfte traditioneller Finanzinstitutionen wie der CME Group sowie der Hongkonger Börsenaufsicht.

Zentrale Themen waren die Tokenisierung von Vermögenswerten, die Infrastruktur für Stablecoins und die mögliche Ausweitung von ETFs auf Staking-Produkte. Besonders konkret wurde es bei der Zusammenarbeit mit DB Securities: Der Leiter des Digital-Asset-Geschäfts kündigte an, koreanische Security Token und geistiges Eigentum aus dem K-Pop-Bereich auf die Blockchain zu bringen.

Liquidität für Großanleger

Parallel zur Konferenz adressiert eine neue Partnerschaft ein Kernproblem institutioneller Investoren: den Konflikt zwischen Staking-Renditen und verfügbarer Liquidität. Der in Hongkong ansässige Verwahrer Hex Trust integriert den Liquid-Staking-Token JitoSOL der Jito Foundation.

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Dieser Schritt ermöglicht es Institutionen, Staking-Renditen und sogenannte MEV-Belohnungen (Maximum Extractable Value) zu erzielen, ohne dass ihr Kapital fest gebunden ist. Die Token können zudem als Sicherheit für Kredite genutzt werden. Brian Smith, Präsident der Jito Foundation, betonte, dass Institutionen sich nicht mehr zwischen Rendite und "Dry Powder" – also sofort verfügbarem Kapital – entscheiden müssten.

Technische Upgrades in der Pipeline

Trotz der fundamentalen Fortschritte spiegelt sich die Stimmung noch nicht im Kurs wider: Mit einem Minus von über 42 Prozent in den letzten 30 Tagen notiert der Token aktuell nur noch knapp über der Marke von 80 US-Dollar.

Dennoch bleibt die technische Roadmap für 2026 ambitioniert. Berichten zufolge stehen mit dem Konsensprotokoll Alpenglow und dem Validator-Client Firedancer zwei massive Upgrades an. Firedancer, entwickelt von Jump Crypto, erreichte in Tests bis zu einer Million Transaktionen pro Sekunde. Alpenglow soll die Zeit bis zur Finalisierung einer Transaktion von derzeit mehreren Sekunden auf bis zu 100 Millisekunden reduzieren.

Die Kombination aus technischer Skalierung und der gezielten Ansprache institutioneller Märkte in Asien definiert die langfristige Strategie, um sich unabhängig von der aktuellen Volatilität im Finanzsystem zu verankern.

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