Kraftia Corporation nähert sich dem Ende ihres ersten Geschäftsjahres nach der Umfirmierung. Im Zentrum des Anlegerinteresses steht die deutlich angehobene Dividendenprognose und die Frage, ob die operative Entwicklung mit den ehrgeizigen Ausschüttungszielen Schritt hält. Kann das Unternehmen die Ertragskraft mobilisieren, um die neue Dividendenpolitik dauerhaft zu untermauern?

  • Dividenden-Anhebung: Geplante Jahresausschüttung von 200 Yen (Vorjahr: 140 Yen).
  • Ausschüttungsquote: Zielmarke von 40 Prozent im Rahmen der progressiven Dividendenpolitik.
  • Infrastruktur-Ausbau: Drei neue Großspeicheranlagen in der Kanto-Region seit September in Betrieb.
  • Strategie: Umsetzung des „Vision 2029“-Plans zur Neuausrichtung des Konzerns.

Deutliches Plus für Aktionäre

Die Dividendenpolitik bleibt der zentrale Faktor für die Bewertung der Aktie. Am 30. Januar hob das Unternehmen die Prognose für die Schlusszahlung um 20 Yen auf 110 Yen je Aktie an. Damit steuert der Konzern für das im März endende Geschäftsjahr auf eine Gesamtausschüttung von 200 Yen zu.

Diese Anpassung ist Teil einer progressiven Strategie, die eine Ausschüttungsquote von 40 Prozent anstrebt. Marktbeobachter richten den Blick nun auf die finalen Gewinnzahlen, um sicherzustellen, dass die Profitabilität diese deutliche Steigerung der Rendite nachhaltig deckt.

Strategische Neuausrichtung greift

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Über die kurzfristigen Zahlungen hinaus bewertet der Markt die ersten Fortschritte des mittelfristigen Managementplans „Vision 2029“. Mit der Namensänderung von Kyudenko zu Kraftia im Oktober 2025 signalisierte das Unternehmen einen erweiterten Fokus.

Operativ stehen dabei vor allem zwei Bereiche im Vordergrund: Die Leistung der neuen Stromspeicheranlagen in der Kanto-Region sowie der im Oktober gestartete „KRAFTIA Innovation Investment Fund“. Dieser Corporate-Venture-Capital-Fonds soll technologische Synergien fördern und die Wachstumsziele im Bereich der erneuerbaren Energien unterstützen. Der anhaltende Bedarf an elektrischer Infrastruktur in Japan bildet hierfür ein stabiles Marktumfeld.

Fahrplan für das Frühjahr

Das Geschäftsjahr endet am 31. März, womit gleichzeitig der Stichtag für die Dividendenberechtigung fixiert wird. Die offizielle Veröffentlichung der Jahresergebnisse wird für Ende April erwartet. Diese Daten müssen die fundamentale Stärke bestätigen, die bereits die Prognoseanhebung im Januar rechtfertigte. Nur bei einer stabilen Gewinnentwicklung ist die Bestätigung der angepeilten Finaldividende gesichert.

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