SoftBank Aktie: Erfreuliche Aufwärtstrends!
PayPays Börsendebüt an der Nasdaq war kein Strohfeuer. Die Aktie des japanischen Zahlungsdienstleisters eröffnete am 12. März rund 19 Prozent über dem Ausgabepreis von 16 Dollar — und hielt die Gewinne. Am darauffolgenden Freitag schloss der Kurs bei 21,14 Dollar, ein Plus von weiteren 16 Prozent gegenüber dem Vortag. Für SoftBank ist das mehr als ein Bucherfolg.
Starkes Debüt trotz schwieriger Marktlage
Das Timing war alles andere als ideal. Globale Marktturbulenzen, ausgelöst durch den Konflikt im Nahen Osten, belasteten die Risikobereitschaft der Investoren. Mehrere Unternehmen verschoben ihre Börsenpläne in den vergangenen Wochen. PayPay zog die Emission trotzdem durch — und sammelte dabei 879,8 Millionen Dollar ein, das größte US-Listing eines japanischen Unternehmens seit einem Jahrzehnt.
Die Bewertung von rund 12,7 Milliarden Dollar spiegelt die Marktstellung wider: 72 Millionen registrierte Nutzer, etwa die Hälfte der japanischen Bevölkerung, und ein geschätzter Anteil von 20 Prozent am bargeldlosen Zahlungsverkehr nach Volumen. Bis Ende März 2026 wird zudem die Fusion mit Line Pay abgeschlossen — einem der letzten nennenswerten Konkurrenten im QR-Code-Zahlungsmarkt.
Strategischer Wert für den Konzern
Für SoftBank-Gründer Masayoshi Son kommt der Zeitpunkt gelegen. Er plant, weitere 30 Milliarden Dollar in OpenAI zu investieren. Die erfolgreiche Börsennotierung von PayPay liefert dafür frisches Kapital und — wichtiger noch — eine öffentlich nachvollziehbare Bewertung eines Konzernbausteins, der bislang nur intern bewertet wurde.
PayPay bleibt dabei eine Tochtergesellschaft von SoftBank. Buchhalterisch fließen die Erlöse aus der Teilplatzierung nicht in die Konzern-Gewinn-und-Verlustrechnung. Die strategische Kontrolle bleibt also unangetastet, während gleichzeitig Kapital freigesetzt wird.
Hinzu kommt die internationale Dimension: PayPay hat eine Partnerschaft mit Visa angekündigt und signalisiert damit Ambitionen jenseits Japans. CEO Ichiro Nakayama schloss zudem ein Dual-Listing an der Tokioter Börse ausdrücklich nicht aus — ein Schritt, der die Liquidität der Aktie und die Sichtbarkeit des Unternehmens im Heimatmarkt weiter erhöhen würde.
Nicholas Einhorn, Vizepräsident für Research bei Renaissance Capital, fasst die Stimmung treffend zusammen: „Es spricht für die Stärke des Unternehmens, dass PayPay bislang so gut handelt." Nach dem Arm-Holdings-IPO 2023 ist PayPay das zweite große US-Listing aus dem SoftBank-Universum — und ein weiteres Argument dafür, dass der sogenannte „SoftBank-Discount" an den Märkten kleiner wird.
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