SK Hynix setzt seinen Expansionskurs mit Nachdruck fort. Der südkoreanische Chiphersteller hat bei ASML die größte EUV-Einzelbestellung in der Geschichte des niederländischen Maschinenbauers aufgegeben — und vertieft gleichzeitig seine strategische Partnerschaft mit Microsoft. Beides zusammen zeichnet das Bild eines Unternehmens, das die Führungsrolle im KI-Speichermarkt langfristig zementieren will.

Rekordorder bei ASML

Laut einer Pflichtmitteilung kauft SK Hynix EUV-Lithografiemaschinen im Wert von 11,95 Billionen Won — umgerechnet rund 7,97 Milliarden US-Dollar. Die Lieferung ist bis Ende 2027 geplant. Die Anlagen sollen in zwei Werken installiert werden: dem neuen Fab-Komplex in Yongin sowie der M15X-Anlage in Cheongju, die auf die Produktion von High Bandwidth Memory (HBM) für KI-Anwendungen spezialisiert ist.

Bernstein-Analyst David Dao schätzt, dass die Order rund 30 neue EUV-Maschinen umfasst — etwas mehr als die 26, die er ursprünglich erwartet hatte. Mit dem erweiterten EUV-Einsatz beschleunigt SK Hynix den Übergang zur sechsten Prozessgeneration (1c-Knoten) und will seine installierte EUV-Basis bis 2027 nahezu verdoppeln.

Microsoft, Finanzkraft und Aktionärsrendite

Parallel dazu intensiviert SK Hynix die Zusammenarbeit mit Microsoft. CEO Kwak Noh-jung trifft sich in Seoul mit Scott Guthrie, dem für Cloud & AI zuständigen Executive Vice President, um HBM- und DRAM-Lieferungen für Microsofts Rechenzentren zu besprechen. SK Hynix liefert bereits HBM3E-Chips für Microsofts intern entwickelten KI-Beschleuniger Maia 200.

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Die finanzielle Basis für diese Investitionsoffensive ist solide. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte SK Hynix einen Umsatz von 97,1 Billionen Won und einen operativen Gewinn von 47,2 Billionen Won — jeweils das zweite Rekordjahr in Folge. Zum Jahresende verfügte das Unternehmen über eine Nettoliquidität von 12,7 Billionen Won. CEO Kwak kündigte auf der Hauptversammlung Ende März an, diese auf über 100 Billionen Won ausbauen zu wollen.

Trotz der hohen Investitionsausgaben schüttet SK Hynix auf Basis der 2025er-Ergebnisse insgesamt 14,3 Billionen Won an die Aktionäre aus — durch Sonderdividenden und die Einziehung eigener Aktien.

Gegenwind nicht ausgeblendet

Das Bild ist nicht ohne Schatten. Seit dem Ausbruch des Konflikts im Nahen Osten haben die Aktien von TSMC, Samsung und SK Hynix zwischen 9 und 22 Prozent verloren, da Energieversorgungsrisiken die Märkte belasten. Auch einige Marktforscher warnen, dass HBM-Preise nach 2026 unter Druck geraten könnten, wenn Wettbewerber ihre Kapazitäten ausweiten.

CEO Kwak bekräftigte dennoch, dass die HBM-Auslieferungen planmäßig verlaufen: HBM3E bleibt das Hauptprodukt, während HBM4-Lieferungen in der zweiten Jahreshälfte zunehmen sollen. Zusätzliche Aufmerksamkeit dürfte SK Hynix ab Mai erhalten, wenn in Südkorea die ersten gehebelten Einzelaktien-ETFs auf den Markt kommen — und in den USA hat der Vermögensverwalter RexShares bereits einen 2x-gehebelten SK-Hynix-ETF bei der SEC eingereicht.

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