Silber gerät heute wieder ins Schlingern – und diesmal kommt der Gegenwind klar aus den USA. Überraschend starke Arbeitsmarktdaten dämpfen die Hoffnung auf frühe Zinssenkungen der Fed. Genau das belastet Edelmetalle, weil ein festerer US-Dollar und länger hohe Zinsen zinslose Anlagen unattraktiver machen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick:
- Spotpreis Silber: rund 83,50 US-Dollar je Feinunze (ca. -1%)
- Erwartungen zur nächsten Fed-Zinssenkung verschieben sich tendenziell auf Juli 2026
- Dollar-Index steigt auf 96,94 Punkte
- Nächster möglicher Impuls: US-Verbraucherpreisindex (CPI) am Freitag

Was den Rücksetzer auslöst

Im Tagesverlauf geben Edelmetalle nach, auch Gold verliert knapp 1%. Silber rutscht im asiatischen und europäischen Handel ab. An der indischen Terminbörse MCX fällt der März-2026-Future zeitweise unter 260.000 Rupien je Kilogramm, nachdem zuvor noch höhere Niveaus getestet wurden.

Ein Teil der Bewegung wird am Markt als Gewinnmitnahmen nach der jüngsten Rally eingeordnet. Verstärkt wird das Ganze durch das veränderte makroökonomische Umfeld in den USA.

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US-Jobs verschieben den Zinsfahrplan

Der Kern der Bewegung liegt bei den US-Daten: Der Arbeitsmarktbericht für Januar 2026 fällt deutlich stärker als erwartet aus. Berichten zufolge meldet die US-Wirtschaft den stärksten Stellenaufbau seit über einem Jahr, gleichzeitig sinkt die Arbeitslosenquote unerwartet. Das signalisiert eine robuste Konjunktur – und nimmt der Fed den Druck, schnell zu lockern.

Die Konsequenz: Marktteilnehmer preisen die nächste Zinssenkung später ein. Statt Juni rückt zunehmend Juli 2026 in den Vordergrund. In so einem Umfeld profitiert oft der US-Dollar – und genau das passiert auch: Der Dollar-Index klettert auf 96,94 Punkte, was Silber zusätzlich ausbremst.

Blick nach vorn: Kommt der nächste Impuls schon morgen?

Trotz der aktuellen Schwäche bleibt das Gesamtbild laut Verweis auf LBMA-Prognosen breit: Für 2026 wird eine große Handelsspanne erwartet, unter anderem wegen struktureller Angebotsdefizite und hoher Industrienachfrage aus dem Photovoltaik-Sektor.

Kurzfristig zählt aber vor allem der nächste Datenpunkt: Morgen steht der US-CPI an – und damit die Frage, ob Silber seinen Rücksetzer fortsetzt oder ob Inflationssignale den Edelmetallen wieder Rückenwind geben.

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