Siemens Healthineers Aktie: Starke Marge stützt
Siemens Healthineers hat zum Auftakt des Geschäftsjahres 2026 seine Profitabilität unter Beweis gestellt. Während der Umsatz leicht zurückging, übertraf das bereinigte Ergebnis die Erwartungen der Analysten deutlich. Doch ein Schatten bleibt: Das China-Geschäft schwächelt weiter.
Die wichtigsten Fakten:
- Umsatz fiel nominal um 1,5% auf 5,4 Mrd. Euro (bereinigt +3,8%)
- Bereinigtes EBIT bei 809 Mio. Euro – über Konsens von 784 Mio. Euro
- Jahresprognose bestätigt: 5-6% vergleichbares Wachstum
- China-Diagnostik brach um 11% nominal ein
Profitabilität kompensiert Umsatzschwäche
Die am 5. Februar vorgelegten Quartalszahlen zeigen das Dilemma des Medizintechnikkonzerns. Der Umsatz verfehlte mit 5,4 Milliarden Euro die Erwartungen um rund 50 Millionen Euro. Währungseffekte verstärkten den nominalen Rückgang von 1,5 Prozent.
Das bereinigte EBIT von 809 Millionen Euro lag hingegen spürbar über den Prognosen. Die Marge hielt sich bei soliden 15 Prozent. Healthineers gelingt es offenbar, trotz Gegenwind in einzelnen Regionen die Kostenstruktur zu optimieren.
China belastet Diagnostikgeschäft massiv
Die regionalen Unterschiede fallen deutlich aus. Während Bildgebung und Krebstherapie mit Zuwächsen von knapp 6 Prozent glänzen, kämpft die Diagnostik-Sparte mit strukturellen Problemen im chinesischen Markt. Dort brachen die Erlöse nominal um 11 Prozent ein.
Das Management rechnet für das Gesamtjahr mit einer Belastung durch mögliche US-Zölle von etwa 0,15 Euro je Aktie. Dennoch hält Healthineers an der Prognose fest: Der bereinigte Gewinn je Aktie soll zwischen 2,20 und 2,40 Euro liegen.
Analysten sehen Aufwärtspotenzial
Die Reaktionen der Investmenthäuser fielen überwiegend konstruktiv aus. Barclays Capital hebt das "Overweight"-Rating mit Kursziel 61 Euro hervor und betont die Stärke des Kerngeschäfts. Jefferies sieht mit seiner "Buy"-Empfehlung bei 60 Euro das bereinigte Ergebnis als Puffer für mögliche Risiken.
RBC Capital Markets bleibt bei "Outperform" und 55 Euro. Goldman Sachs und UBS votieren neutral mit Zielen von 54 und 51 Euro. Alle Kursziele liegen deutlich über dem aktuellen Niveau von 42,60 Euro. Die Aktie steht damit rund 26 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 57,78 Euro.
Der Titel hat binnen eines Jahres ein Viertel seines Werts eingebüßt. Die Quartalszahlen zeigen nun, dass der Konzern operativ solide aufgestellt bleibt – auch wenn China weiterhin Geduld erfordert.
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