Für Siemens Energy wird der Februar zum Taktgeber: Quartalszahlen und Hauptversammlung liefern gleich zwei Anlässe, an denen sich Erwartungen neu justieren können. Nach dem starken Geschäftsjahr 2025 schauen Anleger nun darauf, ob der Konzern den eingeschlagenen Kurs bestätigt – und was das für die nächsten Monate bedeutet.

Zuletzt markierte die Aktie am Freitag mit 144,55 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch. Gleichzeitig signalisiert der RSI von 85,4 eine sehr dynamische, kurzfristig stark gelaufene Bewegung.

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Die nächsten Fixpunkte im Kalender

In den kommenden Wochen stehen mehrere klar datierte Ereignisse an, die den Nachrichtenfluss bestimmen:

  • 11. Februar 2026: Ergebnisse Q1 Geschäftsjahr 2026 (Pressekonferenz ab 08:30 Uhr MEZ)
  • 26. Februar 2026: Hauptversammlung (Präsenz) in der STATION Berlin
  • 27. Februar 2026: Ex-Dividenden-Tag
  • 3. März 2026: Dividendenzahlung
  • 12. Mai 2026: Ergebnisse Q2 Geschäftsjahr 2026

Damit ist der Februar gleich doppelt „ereignisreich“: Erst die Zahlen, dann die HV inklusive Dividenden-Abstimmung.

Warum Q1 besonders wichtig ist

Die Q1-Zahlen am 11. Februar könnten zum ersten echten Stimmungs-Check im neuen Geschäftsjahr werden. Entscheidend ist dabei vor allem, ob Siemens Energy auf dem erwarteten Kurs liegt – inklusive der geplanten Verbesserung bei der Profitabilität.

Ein Schwerpunkt bleibt die Windkraft-Tochter Siemens Gamesa. Fortschritte bei der Profitabilität in diesem Segment würden die Gesamtstrategie stützen. Dazu kommen zwei weitere Kennzahlen, die Marktteilnehmer typischerweise genau einordnen: Auftragseingang und Auftragsbestand, der zuletzt einen Rekordwert erreicht hatte.

Rückenwind aus dem Sektor – aber Messlatte liegt hoch

Der Energiesektor bleibt im Umbruch. Steigende Stromnachfrage, getrieben unter anderem durch Rechenzentren und Elektrifizierung, prägt das Umfeld für Energietechnik-Unternehmen. Siemens Energy hatte zudem im November 2025 die mittelfristigen Ziele für 2028 angehoben und für das Geschäftsjahr 2026 vergleichbares Umsatzwachstum sowie verbesserte Profitabilität in Aussicht gestellt.

Was heißt das konkret für den Kurs? Nach der starken Entwicklung (allein +20,06% in 30 Tagen) dürfte der Markt am 11. Februar besonders darauf achten, ob die Zahlen und Aussagen den angehobenen Ambitionen entsprechen.

Am 11. Februar liefern die Q1-Ergebnisse den ersten Belastungstest für den 2026er-Ausblick – und am 26. Februar setzt die Hauptversammlung mit der Dividendenfrage direkt den nächsten Termin, an dem Anleger ihre Erwartungshaltung anpassen können.

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