Siemens Energy setzt auf Kreislaufwirtschaft im 3D-Druck. Der Energietechnikkonzern hat mit dem US-Spezialisten 6K Additive einen langfristigen Vertrag zur Aufbereitung von Nickellegierungspulver abgeschlossen. Das Material wird künftig recycelt statt entsorgt – mit drastisch reduziertem CO2-Fußabdruck.

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UniMelt senkt Emissionen um über 90 Prozent

Der Deal funktioniert nach einem klaren Prinzip: Siemens Energy liefert verbrauchtes Pulver aus der additiven Fertigung, 6K Additive verwandelt es durch das proprietäre UniMelt-Verfahren in produktionsfertiges Material. Knapp 20 Tonnen wurden bereits verarbeitet. Der Energieverbrauch und die CO2-Emissionen sinken dabei um mehr als 90 Prozent gegenüber konventioneller Herstellung. Die Vereinbarung sichert die langfristige Materialversorgung für industrielle Fertigungsprozesse.

Starkes Quartal im Rücken

Die Kooperation fällt in eine Phase operativen Aufschwungs. Im ersten Geschäftsquartal verdreifachte sich das Nettoergebnis auf 746 Millionen Euro. Der Auftragseingang erreichte 17,6 Milliarden Euro, der Gesamtbestand wuchs auf 146 Milliarden Euro. Treiber ist die Nachfrage nach Gasturbinen und Netzausrüstung, befeuert durch den globalen Ausbau von KI-Rechenzentren.

Das Marktumfeld stimmt: Laut Bloomberg NEF müssen die weltweiten Netzinvestitionen von 380 Milliarden Dollar 2024 auf 811 Milliarden Dollar 2030 steigen. Bei der Windkrafttochter Gamesa verringerte sich der operative Verlust auf 46 Millionen Euro. Bis 2027/28 peilt der Konzern ein Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich sowie eine EBIT-Marge zwischen 14 und 16 Prozent an. Die Aktie markierte heute bei 168,85 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch.

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