Siemens Energy Aktie: Allzeithoch erreicht
Die Aktie von Siemens Energy kennt derzeit nur eine Richtung: steil nach oben. Während der Energietechnikkonzern an der Börse von Rekord zu Rekord eilt, herrscht auf der Unternehmensseite absolute Stille. In der aktuellen "Quiet Period" dringen keine Nachrichten nach außen, was die Spannung vor den kommenden Quartalszahlen massiv erhöht. Doch rechtfertigen die fundamentalen Aussichten diesen Höhenflug, oder ist die Rallye heißgelaufen?
Das Wichtigste in Kürze:
* Rekordjagd: Aktie markiert neues 52-Wochen-Hoch.
* Termine: Q1-Zahlen am 11. Februar, Hauptversammlung am 26. Februar.
* Treiber: Hohe Nachfrage durch KI-Rechenzentren und Netzausbau.
Rallye ohne Atempause
Die Investoren feiern die strategische Ausrichtung des Konzerns. Angetrieben durch den globalen Hunger nach Netzinfrastruktur und Gasturbinen – befeuert durch den Boom bei Rechenzentren für künstliche Intelligenz – kletterte das Papier gestern auf ein neues 52-Wochen-Hoch von 142,20 Euro. Damit hat sich der Kurs auf Sicht von zwölf Monaten um beeindruckende 169 Prozent gesteigert.
Diese Euphorie spiegelt sich jedoch auch in einer extremen technischen Bewertung wider. Mit einem RSI (Relative Strength Index) von 85,4 gilt der Titel als stark überkauft. Der enorme Abstand von fast 40 Prozent zur 200-Tage-Linie mahnt zur Vorsicht, da solch steile Anstiege oft anfällig für kurzfristige Korrekturen sind.
Der Fahrplan für den Februar
Aktuell befindet sich das Management in der Schweigephase vor den Zahlen. Diese kommunikative Ruhe endet am 11. Februar 2026, wenn Siemens Energy die Bücher für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2026 öffnet.
Marktteilnehmer werden hier besonders genau hinsehen: Liegt das Umsatzwachstum im Plan der Jahresprognose? Kann die Profitabilität weiter gesteigert werden? Nur zwei Wochen später, am 26. Februar, folgt die Hauptversammlung in Berlin, auf der auch über die Dividende entschieden wird.
Sorgenkind Gamesa im Fokus
Neben den glänzenden Aussichten im Netzgeschäft bleibt die Windkrafttochter Siemens Gamesa der entscheidende Faktor für die langfristige Marge. Das ausgegebene Ziel ist klar: Im laufenden Geschäftsjahr 2026 soll der Break-even erreicht werden. Gelingt hier der Turnaround, würde einer der letzten großen Belastungsfaktoren für die Bilanz entfallen.
Ob die hohen Erwartungen gerechtfertigt sind, wird sich am 11. Februar zeigen. Sollten die Quartalszahlen die in den Kurs eingepreiste Wachstumsfantasie bestätigen, könnte der Trend intakt bleiben – enttäuschen die Daten hingegen, ist aufgrund der hohen Bewertung mit Gewinnmitnahmen zu rechnen.
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