Während die globalen Energiemärkte unter den Folgen des eskalierenden Iran-Konflikts beben, sendet die US-Bank JPMorgan ein bemerkenswertes Signal für Siemens Energy. Trotz rasant steigender Ölpreise und massiver geopolitischer Unsicherheiten halten die Analysten unbeirrt an ihren optimistischen Prognosen für den Energietechnikkonzern fest.

In einem aktuellen Branchen-Update bestätigte JPMorgan-Analyst Phil Buller die Einstufung auf "Overweight" und beließ das Kursziel bei 200 Euro. Nach Gesprächen mit dem Management betonte der Experte die äußerst attraktiven mittelfristigen Aussichten des Unternehmens. Angesichts eines aktuellen Kurses von 143,50 Euro am Dienstag signalisiert diese Einschätzung ein erhebliches Aufwärtspotenzial, das die gegenwärtigen Marktturbulenzen übersteigt.

Historische Energiekrise als Stresstest

Das makroökonomische Umfeld könnte derzeit kaum herausfordernder sein. Ein beispielloser Preissprung beim Brent-Öl um rund 60 Prozent auf fast 117 US-Dollar pro Barrel zwingt die europäische Politik zum raschen Handeln. Noch am Dienstag beraten die EU-Energieminister über koordinierte Maßnahmen gegen die drastisch gestiegenen Kosten. Die Internationale Energieagentur (IEA) warnt in diesem Zusammenhang bereits vor der größten globalen Bedrohung für die Energiesicherheit in der Geschichte.

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Genau in dieser fundamentalen Krise verorten Marktbeobachter jedoch die strategische Stärke von Siemens Energy. Der technologische Ausbau der Energieinfrastruktur und die beschleunigte Transformation der Systeme rücken angesichts drohender Engpässe massiv in den Fokus. Zwar hat die Aktie im Zuge der jüngsten Marktnervosität auf Sicht von 30 Tagen gut 12 Prozent an Wert verloren, die mittelfristige Auftragsdynamik wiegt für Analysten wie Buller jedoch schwerer als die kurzfristigen Belastungen durch den Rohstoffmarkt.

Die anstehende Vorlage der nächsten Quartalszahlen wird nun zum konkreten Gradmesser für diese These. Das Zahlenwerk wird detailliert belegen, in welchem Ausmaß die gestiegenen Material- und Energiekosten die Margen des Konzerns tatsächlich belasten. Bis dahin bildet das klare Votum von JPMorgan ein solides Fundament für die Papiere in einem hochvolatilen Sektorumfeld.

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