Siemens Aktie: NVIDIA-Allianz zündet
Siemens macht ernst mit Künstlicher Intelligenz in der Fabrik: Gemeinsam mit Chipriese NVIDIA soll ein KI-Betriebssystem für die Industrie entstehen. Was auf der CES 2026 angekündigt wurde, ist mehr als eine technische Spielerei – es könnte die Art und Weise verändern, wie künftig produziert wird. Die Aktie reagiert prompt und legt zu.
Die wichtigsten Fakten:
- Strategische Partnerschaft mit NVIDIA für KI-Betriebssystem
- Pilotprojekt startet 2026 in Erlangen
- Neun "Industrial Copilots" und "Digital Twin Composer" kommen Mitte 2026
- Werk in Nanjing vom Weltwirtschaftsforum ausgezeichnet
- Quartalszahlen am 12. Februar erwartet
Was hinter der NVIDIA-Kooperation steckt
Die auf der CES 2026 vorgestellte Partnerschaft zielt auf ein KI-Betriebssystem für die gesamte industrielle Wertschöpfungskette ab. Konkret bedeutet das: Fabriken sollen sich künftig in Echtzeit selbst optimieren können – vom Design über die Planung bis zur Fertigung. Das erste Pilotprojekt startet noch dieses Jahr in der Siemens-Elektronikfabrik in Erlangen.
Herzstück der Offensive sind neue Softwarelösungen, die für Mitte 2026 angekündigt wurden. Der "Digital Twin Composer" ermöglicht fotorealistische Simulationen von Produktionsanlagen, bevor auch nur eine Schraube montiert wird. Neun verschiedene "Industrial Copilots" sollen Industriekunden dabei helfen, ihre Prozesse zu optimieren. Die Vision: das "Industrial Metaverse" – eine vollständig vernetzte, KI-gesteuerte Fertigung.
Auszeichnung untermauert Strategie
Dass Siemens nicht nur ankündigt, sondern auch liefert, zeigt eine externe Bestätigung. Das Weltwirtschaftsforum hat das Siemens-Werk in Nanjing in sein "Global Lighthouse Network" aufgenommen. Die Fabrik wurde vor ihrem Bau komplett als digitaler Zwilling simuliert und nutzt bereits über 50 KI-Anwendungen. Sie gilt als eine der fortschrittlichsten Produktionsstätten weltweit.
Die UBS bestätigte kürzlich ihre "Buy"-Einstufung für die Aktie. Die Analysten verweisen auf Siemens' starke Marktposition und Preissetzungsmacht, die auch gegen geopolitische Risiken wie Zolldrohungen schützen soll.
Quartalsvorlage als nächster Gradmesser
Am 12. Februar 2026 wird Siemens seine Quartalszahlen präsentieren. Dann zeigt sich, ob die operative Entwicklung mit der strategischen Vision Schritt hält. Besonders die Bereiche Digital Industries und Smart Infrastructure dürften im Fokus stehen. Nach dem Rekordhoch von 263,15 Euro Mitte Januar durchlief die Aktie zuletzt eine Konsolidierung. Die KI-Initiativen könnten nun neue Impulse liefern.
Siemens-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Siemens-Analyse vom 23. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Siemens-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Siemens-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 23. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Siemens: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








