Shell schüttet 2025 insgesamt 22,4 Milliarden US-Dollar an seine Aktionäre aus — über Dividenden und Aktienrückkäufe. Das Programm läuft mit bemerkenswerter Regelmäßigkeit, und auch in dieser Woche wurden täglich eigene Aktien eingezogen.

Tägliche Rückkäufe, bald Dividende

Am 18. März erwarb Shell insgesamt 1.618.100 eigene Aktien zu volumengewichteten Durchschnittskursen von rund 34,62 GBP beziehungsweise 40,05 EUR — alle zur anschließenden Einziehung. Am 19. März folgten weitere Käufe im Rahmen desselben Programms. Morgan Stanley führt die Transaktionen bis zum 1. Mai 2026 eigenständig durch.

Das zugrundeliegende Rückkaufprogramm hat ein Gesamtvolumen von 3,5 Milliarden US-Dollar, aufgeteilt in je 1,75 Milliarden über einen Londoner und einen niederländischen Vertrag. Alle zurückgekauften Aktien werden eingezogen, was das ausstehende Kapital schrittweise reduziert. Abgeschlossen werden soll das Programm noch vor der Veröffentlichung der Q1-2026-Ergebnisse.

Parallel dazu steht am 30. März die Auszahlung der Q4-2025-Dividende an. Je nach Währungswahl erhalten Aktionäre 0,372 US-Dollar, 0,3227 Euro oder 27,87 Pence pro Aktie.

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Rahmen für Kapitalrückführung

Die Kombination aus Dividende und Rückkauf folgt einem klar definierten Rahmen: Shell strebt an, 40 bis 50 Prozent des Cashflows über den Zyklus an Aktionäre zurückzugeben. Mit 22,4 Milliarden Dollar im Jahr 2025 bewegte sich das Unternehmen am oberen Ende dieser Spanne.

Strukturell setzt Shell weiterhin auf integriertes Gas und LNG, eine stabile Flüssigkeitenproduktion von rund 1,4 Millionen Barrel pro Tag sowie den Ausbau emissionsarmer Plattformen. Den Jahresbericht 2025 hat Shell bereits am 12. März eingereicht — die Hauptversammlung folgt am 19. Mai 2026.

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